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Automobilclub ADAC schreibt weiter rote Zahlen – Beitragserhöhungen für Mitglieder möglich

Die Pannenhilfe hat im vergangenen Jahr 78 Millionen Euro Fehlbetrag ausgewiesen. Im nächsten Jahr könnte es zu einer Beitragserhöhung kommen.

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ADAC schreibt weiter rote Zahlen Quelle: dpa

München ADAC-Präsident August Markl bereitet die fast 21 Millionen Mitglieder des Vereins auf eine mögliche Beitragserhöhung im nächsten Jahr vor. Der ADAC habe im vergangenen Jahr einen Fehlbetrag von 78 Millionen Euro ausgewiesen, sagte Markl der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstag). Im Vorjahr lag das Minus bei acht Millionen, 2016 bei 328 Millionen Euro.

Der ADAC hatte seine Beiträge zum letzten Mal 2014 erhöht und zehrt von der Substanz: 814 Millionen Euro aus Mitgliedsbeiträgen reichen nicht, um Pannenhilfe, Dienstleistungen, Veranstaltungen und Personal zu bezahlen. Knapp vier Euro beträgt der Fehlbetrag pro Mitglied. „In diesem Jahr bleiben die Beiträge auf jeden Fall stabil“, sagte Markl.

Auf der am Samstag beginnenden Hauptversammlung steht eine Beitragserhöhung nicht auf der Tagesordnung. Für November ist eine außerordentliche Hauptversammlung geplant.

„Das Zukunftsprogramm soll im Jahr 2020 für eine schwarze Null im Verein sorgen“, sagte Markl. Der ADAC müsse sparen und in Digitalisierung investieren. Bei der Mitgliederzeitschrift „Motorwelt“ will der ADAC 40 Millionen Euro einsparen - sie soll ab 2020 nur noch viermal jährlich erscheinen, außer Haus von einem großen Verlag produziert und ausgelegt statt mit der Post verschickt werden.

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