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Autovermietung Sixt wächst dank guter Geschäfte im Ausland

Angeschoben von guten Geschäften im Ausland hat der Autovermieter Sixt zu Jahresbeginn kräftig zugelegt. Im Kerngeschäft mit der Autovermietung schrumpfte das Betriebsergebnis dagegen wegen hoher Investitionen.

Die aufsehenerregendsten Kampagnen von Sixt
Sixtwerbung zu CSU-Chef Horst Seehofer Quelle: Screenshot
Sixtwerbung zu AfD-Vize Gauland Quelle: Screenshot
Sixt Merkel Quelle: Screenshot
Zum mittlerweile neunten Mal kommt es im Mai 2015 im Tarifkonflikt zwischen Deutscher Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL zum Arbeitskampf. Auf Twitter kursiert derzeit ein Bild, das eine witzige Reaktion des Autovermieters Sixt darauf zeigt: Ein Miet-Lkw der aussieht, als ob er einen Bahn-Waggon an Bord hätte, zusammen mit dem Spruch: "Die Bahn kommt". Quelle: Screenshot
Auch, als im April zum siebten Mal der Bahnstreik die Republik lahm legte, war das Grund genug für Sixt, Claus Weselsky erneut zum Mitarbeiter des Monats zu ernennen. Quelle: Screenshot
Sixt-Werbekampagnen-Bild mit Mario Draghi Quelle: Screenshot
Sixt-Werbekampagnen-Bild mit Mario Draghi

Der operative Konzernumsatz kletterte im ersten Quartal um knapp 15 Prozent auf 404,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus Pullach bei München am Montag mitteilte. Beide Segmente, die Autovermietung und das Leasinggeschäft, trugen zum Wachstum bei. Sixt profitierte dabei auch von Währungseffekten.

Das Geschäft von Sixt

Der Konzerngewinn vor Steuern legte insgesamt um 5,5 Prozent auf 28,1 Millionen Euro zu. Die Leasingsparte, die Sixt Anfang Mai an die Börse gebracht hatte, verdoppelte ihren Gewinn vor Steuern auf 7,3 Millionen Euro. Im Kerngeschäft mit der Autovermietung schrumpfte das Betriebsergebnis dagegen wegen hoher Investitionen.

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In beiden Segmenten sei mit wachsender Nachfrage zu rechnen, weshalb der operative Konzernumsatz 2015 - ohne den Verkauf gebrauchter Leasingautos - leicht zulegen solle, bekräftigte Sixt die Prognose. Weil aber die Kosten für die Flotte stiegen, und der Ausbau des Geschäfts im weltgrößten Vermietmarkt USA und Werbekampagnen in Europa viel Geld verschlängen, dürfe der Vorsteuergewinn stagnieren oder bestenfalls leicht zunehmen. 2014 erzielte Sixt ein Betriebsergebnis vor Steuern von 157 Millionen Euro bei einem operativen Umsatz von 1,65 Milliarden Euro.

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