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Benimmregeln auf Reisen So vermeiden Sie Fettnäpfchen im Ausland

Wie viel Trinkgeld ist angebracht? Darf ich mich zu Fremden an den Tisch setzen? Und wie viel nackte Haut zeigen ist ok? Andere Länder - andere Sitten. Wer im Ausland nicht gegen landesübliche Benimmregeln verstoßen will, sollte diese Tipps beachten.

TrinkgeldgepflogenheitenFür alle, die im Ausland nicht mit Anlauf in peinliche Fettnäpfchen springen wollen, gibt der ADAC Tipps zum Benimm auf Reisen: In Amerika gehört es sich, bis zu 20 Prozent des Rechnungsbetrags als Trinkgeld zu geben. In anderen Ländern ist das Trinkgeld bereits in der Rechnung inkludiert. In Italien muss man zudem "Coperto" bezahlen. Dieser Aufschlag für Brot und Gedeckt wird immer verlangt, auch wenn kein einziges Grissini verzehrt wurde. Mit einem Trinkgeld für die Bedienung hat das aber nichts zu tun. Das wird - ist man zufrieden - extra fällig. Quelle: dpa-tmn
Gepflogenheiten im RestaurantIn Finnland wird es als aufdringlich empfunden, sich im Restaurant zu fremden Menschen an den Tisch zu setzen. Befremdlich ist hier allein schon die Frage nach einem freien Platz. In Belgien, Spanien, Italien ist es nicht üblich, getrennt zu bezahlen. Quelle: Fotolia
Anstand wird groß geschriebenWer in Finnland, Großbritannien oder Irland nicht unangenehm auffallen möchte, sollte sich auf keinen Fall irgendwo vordrängeln. Man stellt sich an und wartet geduldig in der Schlange. Das gilt in allen Lebenslagen: ob beim Einsteigen am Bus, der Warteschlange am Schalter oder beim Anstehen an der Kinokasse. Quelle: AP/dpa
Vorsicht bei der KleiderwahlZu kurze Röcke oder Hosen, weit ausgeschnittene Oberteile und Tops mit Spaghettiträgern werden fast weltweit in Kirchen und Moscheen nicht geduldet. In der Türkei oder Kroatien gilt dies zudem für Besuche anderer Sehenswürdigkeiten. Unabhängig davon legt man in Spanien, Frankreich, Kroatien, Italien, Türkei auch abseits vom Strand allgemein Wert auf korrekte Kleidung. Quelle: dpa/dpaweb
Dresscode gilt auch für die BergeWer in den Alpen mit Turnschuhen oder im Strandoutfit die Berge erklimmt, zieht sich schnell den Zorn der Einheimischen zu. Festes Schuhwerk, widerstandsfähige Kleidung und ausreichend Verpflegung sind ein "Muss". Je nach Sachlage kann es versicherungstechnisch sogar Probleme geben, wenn man beispielsweise durch falsches Schuhwerk nicht mehr in der Lage ist, den Rückweg anzutreten. Muss die Bergrettung aktiv werden, ohne dass eine Verletzung vorliegt, bleibt man unter Umständen auf den Kosten sitzen. Quelle: dpa/dpaweb
Zuviel Haut am Strand nicht immer erwünschtFKK-Freunde sollten ausgewiesene FKK-Strände aufsuchen. Andernfalls können sogar Geldstrafen drohen. In Amerika wird es außerdem nicht gerne gesehen, wenn man sich am Strand statt in Umkleidekabinen umzieht. Zudem sollten dort auch kleine Kinder zumindest eine Badehose tragen. Quelle: dpa
Siesta beachtenIn vielen südlichen Ländern gibt es erweiterte Mittagspausen und damit einhergehend andere Öffnungszeiten als in Deutschland. Wer in Spanien beispielsweise zwischen 12.30 und 16 Uhr ein Museum besuchen möchte, wird vor verschlossenen Türen stehen. Quelle: AP/dpa
Verkehrsregeln und -gepflogenheitenIn Frankreich, Tschechien und Dänemark halten Autofahrer beispielsweise wenig vom Vorrang der Fußgänger. Bevor man einen Zebrastreifen überquert, sollte man sich also genau nach allen Seiten umsehen. In Spanien hält dafür nicht jeder Autofahrer tatsächlich bei einer roten Ampel. In den Niederlanden ist Vorsicht und vorausschauendes Fahren geboten, Radfahrer können jederzeit und meist in flottem Tempo um die Kurve kommen. >>Weitere Tipps zum Autofahren im Ausland finden Sie hier. Quelle: ZB
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