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Berkéwicz gibt Amt ab Suhrkamp-Verlag ist jetzt eine Aktiengesellschaft

Der jahrelange Streit zwischen Suhrkamp-Cheffin Ulla Unseld-Berkéwicz mit dem Minderheitseigentümer Hans Barlach ist endgültig beendet. Der Suhrkamp-Verlag ist fortan eine Aktiengesellschaft.

Die Witwe des Verlegers Siegfried Unseld, Verlegerin Ulla Unseld-Berkewicz. Quelle: dapd

Die Umwandlung des Suhrkamp-Verlags in eine Aktiengesellschaft ist unter Dach und Fach. Wie das Unternehmen am Mittwoch weiter mitteilte, steigt die Darmstädter Unternehmerfamilie Ströher als neuer Aktionär mit ein. Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz will in den kommenden Monaten ihr Amt abgeben und in den Aufsichtsrat wechseln.

Die Mehrheit der Aktien gehört den Angaben zufolge künftig der Familienstiftung von Unseld-Berkéwicz und der Familie Ströher gemeinsam. Die Stimmrechte ihrer Aktien seien vertraglich gebündelt, hieß es. In diesem Bündnis verfüge die Familienstiftung über die Stimmrechtsmehrheit und könne so auch fortan die Geschicke des Verlags lenken.

Der Suhrkamp-Verlag auf einen Blick

Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft soll die jahrelange Auseinandersetzung mit dem Minderheitseigentümer Hans Barlach beendet werden.

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