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Billigflieger Ryanair streicht weniger Stellen als geplant

Die Billig-Airline hat durch Verhandlungen über Personalkosten die Zahl der angekündigten Entlassungen reduziert. Bisher war von 3000 die Rede.

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Der irische Billigflieger Ryanair streicht nach mehreren Vereinbarungen zu Kostensenkungen weniger Stellen als ursprünglich geplant. „Wir haben die Zahl noch nicht endgültig festgelegt“, sagte Ryanair-Manager Neal McMahon im Telefoninterview mit Reuters. „Ursprünglich haben wir gesagt, dass es 3000 Entlassungen geben würde, aber wir konnten diese Zahl deutlich reduzieren.“ Ryanair habe Deals über Einsparungen bei den Personalkosten mit 97 Prozent aller Piloten und mit mehr als 90 Prozent aller Flugbegleiter erzielt. Mit dem Kabinenpersonal in Deutschland und mit belgischen Piloten würden noch Gespräche geführt.

Wie alle anderen Airlines versucht Ryanair mit drastischen Kostensenkungen auf den Geschäftseinbruch wegen der Reisebeschränkungen in der Coronakrise zu reagieren. Zwischen April und Juni waren etwa 99 Prozent der Ryanair-Maschinen am Boden. Auch seitdem läuft der Flugbetrieb nur sehr schleppend. Zuletzt hatte der Billigflieger angekündigt, die ohnehin noch geringe Flugkapazität im September und Oktober um rund 20 Prozent zu senken. Grund sei eine schwache Nachfrage vor allem in von der Coronakrise stark betroffenen Ländern wie Spanien, Frankreich und Schweden.

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