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Billigflieger will wachsen Geschäftsreisende sollen Gewinn von Easyjet treiben

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Mehr Produktivität und Innovation

Die weltbesten Fluglinien
Die First Class in einem A340 von Emirates Quelle: AP
Ein Flugzeug der Turkisch Airlines Quelle: REUTERS
Eine Frau beim Check in bei Qantas Quelle: Presse
Zwei Flugzeuge der Air New Zealand Quelle: AP
Ein Flugzeug von Etihad Airways Quelle: AP
Flugzeuge von Thai Airways Quelle: REUTERS
Ein Paar in der First Class der Cathay Pacific Airways Quelle: Presse

Stört Geschäftsreisende nicht, wenn sie trotz teurer Tickets zuzahlen müssen?

Unsere Kunden sehen das anders. Sie bekommen ein günstiges Basisticket mit Effizienz, Pünktlichkeit und freundlichem Service. Wer Extras wie mehr Komfort will, weiß: Er muss zuzahlen.

Ist ein Koffer zu schwer, kassieren Sie bis zu 14 Euro pro Extrakilo, obwohl Sie der Mehrverbrauch an Sprit nur ein, zwei Euro pro Kilo kostet – das ist doch absurd!

Beim Gepäck, da haben Sie recht, widerspricht vieles dem gesunden Menschenverstand. Darum werden wir in diesem Jahr ein kundenfreundlicheres System vorstellen. Zu Spitzenzeiten, wenn ein Flugzeug sehr voll ist, macht es Sinn, Beschränkungen zu haben, aber das gilt nicht unbedingt bei allen Flügen. Details kann ich Ihnen erst im Herbst nennen.

Easyjet gehört zu den wenigen Fluglinien ohne ein eigenes Vielfliegerprogramm, obwohl Ihre Wettbewerber damit in der Regel mehr verdienen als mit dem Flugbetrieb. Wird sich das ändern?

Nein. Für uns würde sich das nicht rechnen.

Wenn Sie Ihren besten Kunden keine Freiflüge anbieten, was tun Sie denn für die Kundenbindung?

Ein gutes Produkt und den besten Preis auf jeder Strecke: Was mehr kann eine Fluglinie bieten?

Wie wollen Sie Easyjet in den kommenden fünf Jahren sonst noch weiterentwickeln?

Wir werden produktiver und innovativer.

Das sagen alle Fluglinienchefs...

Aber wir arbeiten daran. Das beginnt mit weniger Verspätungen und endet bei Flugzeugen, die dank windschnittiger Lacke weniger Sprit verbrauchen.

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Was tun Sie, falls Großbritannien 2017 den Austritt aus der EU beschließt?

Keine Ahnung! Aber ich glaube, das würde uns nicht schwer treffen. Uns ist das europäische Open-Skies-Abkommen wichtig, und das würde bleiben. Unser Hauptquartier ist in London. Aber wir haben auch in Genf einen wichtigen Verwaltungssitz. Wir sind also schon eine europäische Airline, denn 60 Prozent unserer Passagiere kommen von außerhalb Großbritanniens. Der Trend dürfte sich verstärken.

Wie Margaret Thatcher sind Sie gegen Frauenquoten. Was tun Sie als eine von nur drei Vorstandschefs britischer Großunternehmen für Frauen im Berufsleben?

Ich bin gegen eine Zwangsquote, denn dann könnten Frauen befördert werden, die nicht die erforderlichen Qualifikationen mitbringen. Stattdessen geben wir Frauen die Chance, Erfahrungen zu sammeln, die sie für den Aufstieg in eine höhere Position benötigen.

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