Billigflieger Wizz Air geht nun doch an die Börse

Der osteuropäische Billigflieger Wizz Air visiert den Sprung aufs Börsenparkett an. Die Airline hatte diese Pläne im vergangenen Sommer zunächst verworfen - nun will Wizz Air es doch wagen.

Die ungarische Low-Cost-Fluglinie Wizz Air wagt den Sprung aufs Börsenparkett Quelle: dpa/dpaweb

Wizz Air will an die Börse: Der Billigflug-Anbieter teilte am Mittwoch mit, den Börsengang nach der vorläufigen Absage im vergangenen Sommer nun starten zu wollen. Der Ryanair-Konkurrent will seine Papiere voraussichtlich noch im ersten Quartal 2015 an der London Stock Exchange handeln, heißt es weiter.

Zuletzt hatte die Airline im vergangenen September Schlagzeilen damit gemacht, dass die deutsche Lufthansa angeblich eine Übernahme plante. Laut der Nachrichtenagentur Reuters scheiterten die Verhandlungen aber an zu hohen Preisvorstellungen. Die Lufthansa und Wizz Air selbst hatten sich zu den Angaben von Unternehmens- und Banken-Insidern damals nicht äußern wollen.

Wizz Air ist nach eigenen Angaben der größte Billigflieger in Zentral- und Osteuropa. Das Unternehmen sitzt in Budapest. Ursprünglich wollte das Unternehmen bereits im Sommer 2014 an die Londoner Börse gehen, das Vorhaben wurde im Juni dann aber zunächst abgesagt.

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