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Bis 2030 Deutsche Post investiert Milliarden in Klimaschutz

Das Unternehmen will rund sieben Milliarden Euro für CO2-Reduktion ausgeben. Geld soll etwa in die E-Fahrzeug-Flotte und klimaneutrale Gebäude fließen.

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Der Bonner Konzern hat bereits vor vier Jahren zugesagt, bis 2050 seinen CO2-Ausstoß auf null zu reduzieren. Quelle: dpa

Die Deutsche Post will bis 2030 rund sieben Milliarden Euro für Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen des Klimagases CO2 ausgeben. Die Gelder sollen vor allem für alternative Kraftstoffe im Luftverkehr, den Ausbau der emissionsfreien E-Fahrzeug-Flotte und in klimaneutrale Gebäude ausgegeben werden, teilte der Konzern am Montag mit.

So sollen dann 60 Prozent der weltweiten Lieferfahrzeuge für die letzte Meile zum Kunden elektrisch angetrieben werden – damit sollen für das Unternehmen mehr als 80.000 E-Fahrzeuge auf der Straße sein. Auch die Vergütung der Vorstände soll enger mit der nachhaltigen Entwicklung der Post verknüpft werden. Der Bonner Konzern hatte bereits vor vier Jahren zugesagt, bis 2050 seinen CO2-Ausstoß auf null zu reduzieren.

„Wir machen aus unserem gelben Konzern ein grünes Unternehmen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für unseren Planeten und die Gesellschaft“, erklärte Appel. Die Bonner setzen bereits einen eigenen Elektro-Transporter ein, den Streetscooter. Dieser soll allerdings nicht weiter von der Post produziert werden, die kein Auto-Konzern werden will. Ein Käufer ist für den Hersteller aber nicht gefunden worden – er steht damit vor dem Aus.

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