Burger King Franchiser entwickelt sich positiv

Die rund 3000 Beschäftigten des größten Lizenzpartners von Burger King haben einiges hinter sich: Nach der Vertragskündigung vor knapp einem Jahr mussten sie monatelang um ihre Jobs bangen.

Zehn dicke Fast-Food-Flops
Ein Omelett-Sandwich Quelle: Creative Commons
Screenshot eines YouTube-Videos, in dem die McDonald´s-Pizza beworben wird Quelle: Screenshot
McLobster Quelle: Creative Commons
Mini-Burger BK Shots Quelle: Creative Commons
Würstchen Quelle: REUTERS
Satisfries Quelle: obs
Eine Ananas Quelle: Fotolia
Screenshot eines Youtube-Videos mit dem Werbespot für den McLean-Deluxe-Burger Quelle: Screenshot
Screenshot eines Werbespots für Shake 'em up Fries auf Youtube Quelle: Screenshot
Hungernde Menschen in Afrika Quelle: REUTERS

Rund ein Jahr nach der Krise um den größten Burger-King-Lizenzpartner sehen die Gewerkschaft NGG und die Fastfood-Kette eine positive Entwicklung für die Beschäftigten. Unter der Führung von Unternehmer Alexander Kolobov sei bei dem Franchiser mit seinen rund 3000 Mitarbeitern „der Wille erkennbar, ein ordentliches Unternehmen daraus zu machen“, sagte NGG-Experte Guido Zeitler der Deutschen Presse-Agentur in München. Ein Großteil der Beschäftigten sei geblieben und das Personal eher aufgestockt worden. Auch die Stimmung zwischen Unternehmensführung und Betriebsrat sei inzwischen deutlich besser. „Man redet wieder miteinander“, sagte Zeitler.

Die größten Fast-Food-Ketten nach Umsatz 2013

Im November 2014 hatte Burger King dem Franchisepartner nach Berichten über Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen gekündigt. Es folgte eine monatelange Hängepartie mit der zeitweisen Schließung der Schnellrestaurants und einem Insolvenzantrag, der später aber wieder zurückgenommen wurde. Im Sommer dieses Jahres einigte sich die Fastfood-Kette dann mit Kolobov auf den Weiterbetrieb der 84 Filialen. Dessen Firma Schloss Burger GmbH erhielt damit die notwendige Lizenz für die Restaurants.

Bei Burger King Europe hieß es, man stehe seit der Übernahme der Restaurants durch Schloss Burger im kontinuierlichen Austausch mit Unternehmensleitung und Mitarbeitern. „Durch die Gespräche haben wir positives Feedback über die verbesserten Arbeitsbedingungen erhalten.“ So suche die neue Geschäftsführung regelmäßig das Gespräch mit den Mitarbeitern, Betriebsräten sowie der Gewerkschaft. „Burger King Europe freut sich über diese Entwicklung und wird die Schloss Burger GmbH weiterhin bei diesen Bemühungen unterstützen.“

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Die Fastfood-Kette hat auch ihr Deutschland-Geschäft neu geordnet und die Eröffnung neuer Restaurants angekündigt. Die in diesem Jahr umgesetzten Aktivitäten, darunter neue Produkte und ein Kundenbindungsprogramm, seien von den Gästen gut angenommen worden, hieß es. Nach den Worten von Zeitler hat die Krise deutliche Spuren im Geschäft von Burger King hinterlassen, genaue Zahlen gab der Fastfood-Konzern aber nie bekannt.

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