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BVB-Vorstand Cramer"Wichtig ist immer noch aufm Platz"

Carsten Cramer, Marketing-Vorstand beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, über die fortschreitende Digitalisierung im Kickergewerbe, WLAN im Stadion und Fans, die ihre Dauerkarte in kleinen Scheinen bezahlen.Peter Steinkirchner 21.10.2015 - 15:30 Uhr

Carsten Cramer, Marketing-Vorstand beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, im Interview mit WirtschaftsWoche.

Foto: Presse

WirtschaftsWoche: Herr Cramer, bei Borussia Dortmund denken die meisten spontan an Südtribüne, Bierbecher und Fangesänge, weniger an Bits und Bytes - wie lassen sich Emotionen und Fußball-Romantik digitalisieren?

Carsten Cramer: Für uns stehen Fankultur und digitale Welt nicht im Widerspruch zueinander  – im Gegenteil. Sie müssen das mal so sehen: Wir sind zwar in Dortmund mit dem größten Stadion Deutschlands gesegnet und freuen uns über den höchsten Zuschauerschnitt in ganz Europa. Gleichzeitig haben wir mit 55.000 die größte Zahl von Dauerkarteninhabern. Deshalb erleben wir im Stadion trotz der Größe praktisch eine geschlossene Gesellschaft. Dank der digitalen Möglichkeiten, dank Apps und Internet, können wir das Erlebnis im Stadion nun zumindest ein Stück weit mit den Fans teilen, die das Spiel eben nicht live im Signal Iduna-Park miterleben können. Für uns bietet die digitale Welt deshalb eine echte Chance, viele Menschen für Borussia Dortmund zu begeistern und ihnen, egal wo sie sind, ein Stück BVB zur Verfügung zu stellen.

Zur Person
Carsten Cramer ist Marketing-Vorstand beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund.

Welches sind Ihre wichtigsten Kanäle? Der BVB hat bei Facebook 13,3 Millionen Freunde, bei Twitter folgen Ihnen 1,8 Millionen?

Dazu müsste man eine Bewertung der sozialen Kontakte vornehmen, aber das ist nicht unsere Absicht. Wir haben ein großes, übergeordnetes Ziel: Wir wollen so viele Menschen so intensiv wie möglich an Borussia Dortmund binden. Dazu müssen wir aber nicht auf jeden digitalen Trend aufspringen. Wir haben zum Beispiel Instagram nicht als die ersten besetzt, waren aber bei Periscope relativ früh mit dabei. Klar ist: Wir wollen gar nicht überall der sein, der die Dinge unbedingt als Erster anschieben muss und definieren uns hier auch nicht als die Technologie-Lokomotive im Fußball. Wir wollen schlicht Dinge machen, die zu Borussia Dortmund passen.

Wie entscheiden Sie, welcher Kanal zum BVB passt und welcher nicht?

Am Ende funktioniert die digitale Welt gar nicht so viel anders als die reale. Deshalb gilt für alle unsere digitalen Kanäle im Prinzip dasselbe wie für die Eröffnung eines neuen Fanshops. Bei dem überlegen wir uns auch sehr genau, wo wir den eröffnen. Und egal, auf welchem Kanal wir mit den Fans kommunizieren: Am wichtigsten ist uns die Authentizität. Möglichst alles, was wir machen, muss zu Borussia Dortmund passen, es darf nicht aufgesetzt sein. Deshalb versuchen wir stets, den Inhalt in den Vordergrund zu stellen und machen aus unseren Kanälen auf keinen Fall plumpe Verkaufsplattformen.

Durchschnitt:

Innerhalb von zehn Jahren konnten die Bundesligisten ihre Einnahmen um 93 Prozent steigern – die fanbezogenen Einnahmen sind mit 160 Prozent sogar noch stärker angestiegen. Mittlerweile machen sie ein Drittel der Gesamteinnahmen der Klubs aus.

Unter der Prämisse, dass ein Fan jedes Heimspiel seines Vereins anschaut und dort je zwei Becher Bier und eine Bratwurst vertilgt sowie zu Saisonbeginn ein Trikot kauft, hat PR-Marketing berechnet, wie teuer das Fan-Sein für die verschiedenen Klubs ist.

Die günstigste Dauerkarte kostet im Bundesliga-Schnitt 179,48 Euro, die Bratwurst 2,97 Euro, der Liter Bier 8,06 Euro und das aktuelles Trikot 75,78 Euro. Die einzelnen Clubs im Überblick.

Die vollständige Studie gibt es kostenpflichtig auf der Website von PR-Marketing.

Foto: dpa

VfL Wolfsburg – 388,45 Euro

Die Fans des VfL Wolfsburg haben Grund zur Freude: Nach dem fulminanten 4:1 Sieg gegen den Spitzenreiter FC Bayern scheint es möglich Vizemeister zu werden – hält das Formtief des FC Bayern an, könnte sogar noch mehr drin sein.

Meister ist der VfL Wolfsburg in puncto Fanausgaben – bei keinem anderen Klub kommen die Fans so billig davon: Die günstigste Dauerkarte kostet 130 Euro – kein Verein in Deutschland verlangt weniger. Das Kappa-Trikot gibt es für 79,95 Euro, damit liegt der VfL im Durchschnitt. Für einen Liter Veltins blecht der VfL-Fan 7,80 Euro und für die Bratwurst gegen den kleinen Hunger zahlt er 2,70 Euro – hochgerechnet auf 17 Heimspiele macht das 178,50 Euro.

Foto: AP

1. FC Köln – 416,85 Euro
Der Kölner Fußball ist endlich wieder erstklassig – der Start in die Rückrunde kann sich mit vier Punkten in zwei Spielen durchaus sehen lassen. Bei den Heimspielen lief es bis jetzt für die Kölner allerdings nicht allzu gut – dafür müssen die Fans für die Dauerkarte auch nicht so tief in die Tasche greifen: 165 Euro kostet die günstigste. Das aktuelle Trikot gehört mit einem Preis von 69,95 Euro zu den preiswerteren. Die Bratwurst kostet 2,90 Euro und liegt damit knapp unter dem Durchschnittspreis. Wer einen Liter Bitburger oder Gaffel Kölsch trinken will, muss dafür noch einmal 7,80 Euro zahlen – die Verpflegung für eine Saison kostet damit im Schnitt 181,90 Euro.

Foto: dpa

1899 Hoffenheim – 417,50 Euro
Am zweitgünstigsten in der Bundesliga ist das Fan-Sein in Sinsheim. Die Dauerkarte ist bei einem Preis 150 Euro eine der günstigsten. Auch das Trikot des Sportherstellers Lotto ist mit 74,95 Euro vergleichsweise preiswert. Der Liter Bitburger kostet im Stadion 8,25 Euro; die Bratwurst dazu 3,10 Euro – nur in Stuttgart und München ist sie teurer.

Foto: AP

SC Freiburg – 423,30 Euro
Die günstigste Dauerkarte in Freiburg kostet 180 Euro. Dafür gibt es das Nike-Trikot für relativ günstigste 69,96 Euro. Auch die Bratwurst gehört mit 2,70 Euro zu den preiswerteren der Liga. Für den Liter Rothaus zahlen die Fans 7,50 Euro – nirgendwo in der Liga ist das Bier so günstig. Für die Dauer einer Saison kostet die Verpflegung 173,34 Euro.

Foto: dpa

FSV Mainz 05 – 427,85 Euro
In der Bundesliga führt der FSV Mainz 05 aktuell das untere Tabellendrittel an – was die Preise angeht ist er das Schlusslicht des oberen Tabellendrittels. Die Dauerkarte schlägt mit 181 Euro zu Buche. Das Nike-Trikot gehört mit einem Kaufpreis von 64,95 Euro zu den günstigsten Trikots der Liga. Auch die Bratwurst mit einem Preis von 2,90 Euro und der Liter Bitburger für 7,80 Euro sind nicht allzu teuer.

Foto: dpa

Bayer 04 Leverkusen – 431,80 Euro
In der Bundesliga spielt Leverkusen aktuell noch um die Spitzenplätze mit – was die Kosten für die Fans angeht, liegt Leverkusen nur im Mittelfeld. Wer eine Dauerkarte will, zahlt 170 Euro – das Adidas-Trikot dazu schlägt noch einmal mit 79,90 Euro zu Buche. Die Preise für den Verzehr liegen mit 7,80 Euro für den Liter Bitburger oder Gaffel Kölsch und 2,90 Euro für die Bratwurst im Mittelfeld.

Foto: AP

Borussia Mönchengladbach – 431,85 Euro
Borussia Mönchengladbach liegt in der Bundesliga aktuell zwei Plätze vor Leverkusen – das kostet die Fans ganze fünf Cent mehr. Die günstigste Dauerkarte in Gladbach ist ab 175 Euro zu haben. Wer dazu das Kappa-Trikot will, muss noch einmal 74,95 Euro zahlen. Dafür ist die Bratwurst immerhin für 2,70 Euro zu haben und das Bier – Bitburger oder Bolten Alt – gibt es ab acht Euro. Hochgerechnet auf 17 Heimspiele kostet das 181,90 Euro.

Foto: dpa

Bayern München – 434,05 Euro
Auch die Fans des FC Bayern müssen nicht allzu tief in die Tasche greifen. Die günstigste Dauerkarte schlägt mit 140 Euro zu Buche – nur in Wolfsburg müssen die Fans weniger zahlen. Das Trikot dagegen gehört mit einem Preis von 84,95 Euro zu den teuersten. Zudem ist auch nirgendwo sonst die Bratwurst teurer – 3,90 Euro verlangen die Münchener für sie. Auch der Preis für Bier ist happig: Der Liter Paulaner kostet immerhin 8,40 Euro.

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Hannover 96 – 437,96 Euro
176 Euro kostet die Dauerkater Hannover. Dafür ist das Trikot von Jako günstig – der Fan zahlt 74,96 Euro. Wer im Stadion hungrig wird, kauft für drei Euro eine Bratwurst – und den Durst danach kann der Hannover-Fan wahlweise mit einem Liter Hasseröder oder Gilde für acht Euro bekämpfen.

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Eintracht Frankfurt – 441,15 Euro
Auch die Fans der Frankfurter Eintracht kommen für wenig Geld ins Stadion: 159 Euro kostet die Dauerkarte. Wer das aktuelle Dress der Eintracht zum Stadion-Besuch tragen will, muss mit 84,95 Euro dagegen tief in die Tasche greifen. Auch Bratwurst und Bier sind nicht gerade günstig: 3,20 Euro kostet erstere und für den Liter Krombacher zahlen die Frankfurter 8,40 Euro, was auf die Saison hochgerechnet 197,20 Euro macht.

Foto: REUTERS

Schalke 04 – 448,95 Euro
Die Dauerkarten auf Schalke sind gefragt – und dementsprechend teuer. Die günstigste ist ab 190,50 Euro zu haben. Wer das königsblaue Adidas-Trikot dazu haben möchte, muss noch einmal 79,95 Euro zahlen. Dafür sind die Bratwurst mit 2,70 Euro und der Liter Veltins mit 7,80 Euro relativ günstig.

Foto: AP

Borussia Dortmund – 448,95 Euro
In der Liga das Schlusslicht – wenn es nach den Preisen für die Fans ging, stünde der BVB deutlich besser da. Die Fans des BVBs zahlen nämlich am siebtmeisten in der Liga. Die Dauerkarte kostet 204 Euro und ist damit die zweitteuerste. Für das Trikot muss der treue Borusse 74,95 Euro zahlen. Dafür kann man sich den schlechten Fußball mit verhältnismäßig günstigen Bier schöntrinken. Der Liter Brinkhoffs kostet 7,40 Euro und die Bratwurst gegen den kleinen Hunger 2,60 Euro.

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Werder Bremen – 450,55 Euro
Wer für das Weserstadion eine Dauerkarte möchte, muss 170 Euro zahlen. Das aktuelle Nike-Trikot gehört mit 79,95 Euro zu den teureren Trikots. Auch die Bratwurst mit 3,20 Euro und der Liter Haake-Beck mit 8,60 sind nicht gerade günstig.

Foto: dpa

FC Augsburg – 459,25 Euro
Der FC Augsburg spielt derzeit astreinen – sechs Punkte aus zwei Rückrundenspielen und der vierte Platz nach 19 Spieltagen sprechen Bände. Das alles ist für die Fans nicht ganz günstig.
Für die Dauerkarte müssen sie 199 Euro zahlen. Der Preis für das Trikot liegt mit 74,95 Euro im Durchschnitt. Dafür kostet die Bratwurst drei Euro und der Liter Riegele 7,90 Euro.

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Hertha BSC – 459,95 Euro
Als Fan der Hertha hat man es aktuell nicht leicht. Für die 188 Euro, die die Berliner für die Dauerkarte verlangen, wird den Fans derzeit kaum etwas geboten. Wer das Trikot trotzdem mit stolz tragen will, muss 84,95 Euro bezahlen – damit gehört es zu den teuersten Trikots der Liga. Auch der die Bratwurst für drei Euro und der Liter Warsteiner im Stadion für acht Euro gehören zu den teureren – auf die Saison hochgerechnet kostet das den Fan 187 Euro.

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Hamburger SV – 473,45 Euro
Von der Meisterschaft ist der Hamburger SV schon längere Zeit weit entfernt. Mit dem Titel des teuersten Vereins für die Fans wäre es beinahe etwas geworden. Die Dauerkarte kostet 199,70 Euro – und ist damit die drittteuerste der Liga. Das Adidas-Trikot gibt es für 79,95; Bratwurst und der Liter Holsten kosten drei Euro und 8,40 Euro. Damit ist nur ein einziger Verein teurer für die Fans.

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VfB Stuttgart – 475,75 Euro
In der Liga spielt der VfB Stuttgart aktuell gegen den Abstieg – was die Preise für die Fans angeht, gehört er dagegen zur Spitzengruppe. Der Schwabe zahlt 198,50 Euro für die Dauerkarte. Während das Puma-Trikot 74,95 kostet und damit im Ligaschnitt liegt, sind die die Preise für die Bratwurst und den Liter Krombacher mit 3,50 Euro und 8,40 Euro schon ganz weit oben in der Liga.

Foto: REUTERS

SC Paderborn – 501 Euro
Mit einem deutlichen Preisvorsprung liegt der Aufsteiger SC Paderborn vorne. Geschuldet ist das vor allem der Dauerkarte, die mit 255 Euro über fünfzig Euro teurer ist als die des BVB und fast doppelt so teuer wie die des VfL Wolfsburg. Dafür sind das Trikot und die Bratwurst günstig: Ersteres kostet nur 54,95 Euro und letztere 2,50 Euro. Das Bier wiederum gehört zu den teuersten der Liga. Ein Liter Paderborner Gold Pilsener kostet 8,75 Euro.

Foto: AP

Dabei dürfte genau das für Ihre Geschäftspartner wie den Trikothersteller Puma doch sehr verlockend sein, der über den direkten Draht zu den Fans ganz gut Shirts verkaufen könnte?

Unsere Partner teilen unsere Einstellung komplett. Die wissen auch, wie allergisch unsere Fans reagieren würden, wenn wir sie praktisch kilobyte-weise an unsere Partner verhökern würden. Das funktioniert nicht und wäre völlig unsensibel. Gerade in der digitalen Welt muss man mit sehr viel Fingerspitzengefühl vorgehen, denn so ein Shitstorm kann schneller kommen, als einem lieb ist. Die stumpfe Botschaft ist nicht der Schlüssel zum Erfolg.

Was machen Sie stattdessen?

Plump, mit dem Dampfhammer, das funktioniert eben nicht. Es gilt, den Inhalt, das Wesentliche, den Fußball in den Vordergrund zu stellen. Und natürlich wollen auch unsere Partner bestimmte Medienkontakte mit unserer Hilfe generieren. Aber sie haben auch verstanden, dass es im Umfeld von Borussia Dortmund oft mehr Sinn ergibt, weniger zu machen und auch in digitalen Netzwerken nicht auf Quantität, sondern auf Qualität zu setzen.

Die umsatzstärksten Fußballclubs
EvertonPosition im Vorjahr: -Umsatz 2014*: 144,1 Mio. EuroUmsatz 2013*: 100,8 Mio. Euro *Exklusive Transfererlöse
Newcastle UnitedPosition im Vorjahr: -Umsatz 2014*: 155,1 Mio. EuroUmsatz 2013*: 111,9 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
GalatasarayPosition im Vorjahr: 16Umsatz 2014*: 161,9 Mio. EuroUmsatz 2013*: 157,0 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
Inter MailandPosition im Vorjahr: 15Umsatz 2014*: 164,0 Mio. EuroUmsatz 2013*: 164,5 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
SSC NeapelPosition im Vorjahr: -Umsatz 2014*: 164,8 Mio. EuroUmsatz 2013*: 116,4 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
Atlético MadridPosition im Vorjahr: 20Umsatz 2014*: 169,9 Mio. EuroUmsatz 2013*: 120,0 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
FC Schalke 04Position im Vorjahr: 13Umsatz 2014*: 213,9 Mio. EuroUmsatz 2013*: 198,2 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
Tottenham HotspurPosition im Vorjahr: 14Umsatz 2014*: 215,8 Mio. EuroUmsatz 2013*: 172,0 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
AC MailandPosition im Vorjahr: 10Umsatz 2014*: 249,7 Mio. EuroUmsatz 2013*: 263,5 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
Borussia DortmundPosition im Vorjahr: 11Umsatz 2014*: 261,5 Mio. EuroUmsatz 2013*: 256,2 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
Juventus TurinPosition im Vorjahr: 9Umsatz 2014*: 279,4 Mio. EuroUmsatz 2013*: 272,4 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
LiverpoolPosition im Vorjahr: 12Umsatz 2014*: 305,9 Mio. EuroUmsatz 2013*: 240,6 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
ArsenalPosition im Vorjahr: 8Umsatz 2014*: 359,3 Mio. EuroUmsatz 2013*: 284,3 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
ChelseaPosition im Vorjahr: 7Umsatz 2014*: 387,9 Mio. EuroUmsatz 2013*: 303,45 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
Manchester CityPosition im Vorjahr: 6Umsatz 2014*: 414,4 Mio. EuroUmsatz 2013*: 316,2 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
Paris Saint-GermainPosition im Vorjahr: 5Umsatz 2014*: 474,2 Mio. EuroUmsatz 2013*: 398,8 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
FC BarcelonaPosition im Vorjahr: 2Umsatz 2014*: 484,6 Mio. EuroUmsatz 2013*: 482,6 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
FC Bayern MünchenPosition im Vorjahr: 3Umsatz 2014*: 487,5 Mio. EuroUmsatz 2013*: 431,2 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
Manchester UnitedPosition im Vorjahr: 4Umsatz 2014*: 518,0 Mio. EuroUmsatz 2013*: 423,8 Mio. Euro*Exklusive Transfererlöse
Real MadridPosition im Vorjahr: 1Umsatz 2014*: 549,5 Mio. EuroUmsatz 2013*: 518,9 Mio. Euro*Exklusive TransfererlöseQuelle: Deloitte

Dazu funkt der BVB praktisch auf allen Kanälen: Sie haben einen eigenen TV-Kanal, ihre Online-Seiten, die Spieltags-App und beeinflussen damit viel stärker als früher, wie die Öffentlichkeit den BVB wahrnimmt?

Es mag Medienvertreter geben, die uns teilweise schon fast als Konkurrenten sehen. Allerdings ist ja eins auch klar: unsere eigenen Medien, die zwangsläufig alles durch die schwarz-gelbe Brille sehen, werden niemals den unabhängigen Journalismus ersetzen, das sollen sie auch gar nicht. Ganz im Gegenteil, wir wollen ihn lediglich ergänzen. Aber unsere Möglichkeiten, eigene Plattformen zu besetzen und zu gestalten, haben sich in der Tat durch die Digitalisierung vollkommen verändert. Früher haben nur die anderen über uns berichtet. Heute verfügen wir über unsere eigenen Kanäle, für die wir genau festlegen, welche Inhalte wir wann und wo in welcher Form aufbereiten. Und weil wir wissen, wie wichtig gerade die Bildsprache in der digitalen Welt ist, betreiben wir eben mit BVB-total! unseren eigenen Sender und beschäftigen seit zwei Jahren darüber hinauseinen eigenen Fotografen, der die Mannschaft praktisch 24 Stunden am Tag begleitet.

Bundesliga

Der Fußball würde von einer Öffnung für Investoren profitieren

von Jürgen Salz und Peter Steinkirchner

Auch die Spieler selber twittern und unterhalten ihre eigenen Plattformen – gehört das heute zum Vertrag?

Nein, wir halten niemanden direkt dazu an. Aber für viele Akteure dieser Generation von Spielern gehört es heute ganz normal zum Beruf, eigene Accounts zu unterhalten. Und dann vernetzen wir uns natürlich und helfen uns gegenseitig. Natürlich haben wir einige Spielregeln miteinander festgelegt – es wird zum Beispiel ohne Absprache nichts über Verletzungen, Aufstellungen oder zu privaten Dingen aus der Kabine nach außen getragen. Aber mit Hilfe der digitalen Medien können wir im Rahmen der Regeln auch so oft eine größere Nähe zu den Spielern herstellen als in der wirklichen Welt. Was meinen Sie, was bei einer Autogrammstunde mit Marco Reus los ist? Das ist sicherheitsmäßig kaum noch zu realisieren – aber digital ist er mindestens genauso anfassbar, als wenn ich anderthalb Stunden beim Training zuschaue und auf ein Autogramm warte.

Scannt der BVB die Webseiten der Spieler, ob da was schiefläuft oder lassen Sie da lange Leine?

Wir lassen ihnen die Freiheiten, alles andere passt auch nicht zu Borussia Dortmund. Wir sind nicht die, die alles formatieren und eingrenzen. Unsere Spieler müssen ja auch nicht alle Opel fahren oder uniformiert herumlaufen. Es gibt zwar Leitplanken, aber die digitale Welt lebt ja von ihrer Vielfältigkeit und ihrer Unberechenbarkeit und deshalb hat es keinen Sinn, von vornherein alles glatt zu bügeln.

Platz 20: John Terry

Der Kapitän ist seit dem Jahr 2000 Stammspieler des FC Chelsea. Aktuell soll er für seine fußballerischen Fertigkeiten acht Millionen Euro im Jahr verdienen. Summa summarum wird sein Vermögen auf 56 Millionen Euro beziffert.

Quelle: Goal 2015 Rich List. Angegeben ist das Nettovermögen von noch aktiven Fußballern. Basis sind Gehalt, Werbeeinnahmen und Vermögenswerte.

Foto: AP

Platz 19: Sergio Aguero

Der argentinische Offensivspieler wird für sein sportliches Können von Manchester City jährlich mit 12,5 Millionen Euro belohnt. Zudem hat er Werbeverträge mit Puma, Pepsi, Gillette, Hugo Boss und PlayStation. Sein Vermögen hat sich auf 58 Millionen Euro angehäuft.

Foto: REUTERS

Platz 18: Gerard Pique

Der spanische Innenverteidiger des FC Barcelona ist sowohl auf als auch neben dem Platz bestens aufgestellt. Seine Vermögenswerte werden auf 58 Millionen Euro taxiert. Er ist mit der Sängerin Shakira liiert.

Foto: dpa

Platz 17: Francesco Totti

Kaum ein anderer Spieler hat seinem Verein derart die Treue gehalten wie er. Seit nunmehr 23 Jahren kickt Franceso Totti für AS Rom und verdient damit derzeit fünf Millionen Euro jährlich. Zudem ist der 38-Jährige Markenbotschafter für Nike, Pepsi und Party Poker. Auf der hohen Kante soll er 60 Millionen Euro haben.

Foto: dpa

Platz 16: Franck Ribery

Angesichts seines Bankkontos verwundert es kaum, dass der Franzose gute Laune hat. 14 Millionen Euro sollen die Bayern ihm jährlich auf sein Konto überweisen. Andere Schätzungen gehen von 12 Millionen Euro Gehalt im Jahr aus, wobei in den Ranglisten der Prämienanteil meist nicht ausgewiesen wird. Unstrittig gilt er als einer der Spitzenverdiener bei den Bayern. Mittlerweile soll er über ein Nettovermögen von 61 Millionen Euro verfügen.

Foto: dpa

Platz 15: Yaya Toure

Drei Jahre spielte der Ivorer in Barcelona, ehe ihn Manchester City 2010 mit 13,5 Millionen Euro jährlich zum zwischenzeitlich bestbezahlten Premier-League-Spieler machte. Auch in Afrika genießt er größte Anerkennung, nicht zuletzt dank seiner Rolle als globaler Botschafter für Puma und Nissan. Geschätztes Vermögen: 62 Millionen Euro.

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Platz 14: Steven Gerrard

Liverpool ohne ihn? Kaum vorstellbar. Dennoch hat Steven Gerrard angekündigt, den Verein nach der Saison in Richtung Los Angeles zu verlassen. Sein Abschluss-Jahr an der Anfield Road wird mit neun Millionen Euro versüßt. Macht ein Gesamtvermögen von 64 Millionen Euro. Gerrard wirbt für Adidas. Er besitzt die Firma Steven Gerrard Promotions und hat Interessen in der Filmbranche.

Foto: AP

Platz 13: Gianluigi Buffon

Auch er ist ein treuer Weggefährte: Der italienische Torwart hat die vergangenen 13 Jahre im Tor von Juventus Turin gestanden. 6,5 Millionen Euro soll ihm das pro Jahr eingebracht haben. Werbeverträge mit Pepsi, Puma und Fiat sowie clevere Aktienanlagen haben seine Kassen zusätzlich gefüllt. Mittlerweile nennt Buffon 68 Millionen Euro sein Eigen.

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Platz 12: Rio Ferdinand

Der Brite kickte zehn Jahre bei Manchester United. Seit 2014 ist er bei den Queens Park Rangers unter Vertrag. Sein Vermögen baute der Innenverteidiger vor allem außerhalb des Platzes auf. Ihm gehören unter anderem ein Musik- und ein Mode-Label sowie mehrere Restaurants. Zudem wirbt der einstige Nationalspieler für Nike, BT Sport, Jaguar Academy of Sport und besitzt mehrere Immobilien. Geschätztes Vermögen: 72 Millionen Euro.

Foto: REUTERS

Platz 11: Bastian Schweinsteiger

Er ist der einzige Deutsche in der Top-20-Liste von Goal: Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft verdient bei den Bayern etwa zehn Millionen Euro jedes Jahr. Schweinsteiger hat einen lukrativen Deal mit Audi und wirbt unter anderem für Adidas, Right Guard, funny-frisch Chips und Nivea. Ihm sollen etwa 75 Millionen Euro gehören. Allerdings wurden ihm vor einem Jahr noch deutlich niedrigere Vermögenswerte zugeschrieben. Das zeigt den spekulativen Charakter solcher Zahlen in Ranglisten.

Foto: AP

Platz 10: Frank Lampard

In 13 Jahren beim FC Chelsea (und einem Jahr bei Manchester City) hat der Mittelfeldspieler mittlerweile mehr als 35 Millionen Euro auf die Seite gelegt. Den anderen Teil seines 80-Millionen-Vermögens verdankt der Brite seinem beeindruckenden Immobilienportfolio. Zudem vertritt er Nike und Adidas.

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Platz 9: Ronaldinho

Vor vier Jahren hat der einstige Weltfußballer Europa verlassen. Doch noch immer verdient der Brasilianer ein hübsches Sümmchen. Der mexikanische Querétaro Fútbol Club soll dem beidfüßigen Wirbelwind 2,5 Millionen Euro zahlen. Der Großteil seines 83-Millionen-Euro-Besitzes stammt aber aus seiner Zeit beim FC Barcelona und AC Mailand sowie einem Werbedeal mit Nike, der ihm mehr als 20 Millionen Euro eingebracht haben soll.

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Platz 8: Raul

Vor allem die Schalker erinnern sich gerne an ihren Raul, der sich das zweijährige Engagement bei den Königsblauen gleich mit 14 Millionen Euro veredeln ließ. Weitere zehn Millionen bekam er für zwei Spielzeiten in Katar. Zuvor hatte er in 16 Jahren bei Real Madrid jährlich sieben Millionen Euro überwiesen bekommen. Seine sportliches Rentnerdasein verbringt der Spanier bei Cosmos New York. Abseits des Platzes investiert Raul in erneuerbare Energien und Immobilien. Nettovermögen laut Goal: 85 Millionen Euro.

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Platz 7: Samuel Eto'o

Fast die Hälfte seiner 87 Millionen Euro soll der Kameruner in zwei höchst lukrativen Jahren beim russischen Klub Anzhi Makhachkala, der Hauptstadt Dagestans, verdient haben. Mit einem Jahresgehalt von etwa 20 Millionen Euro netto war Eto'o der bestbezahlte Spieler der Welt. Lukrative Verträge beim FC Barcelona und bei Inter Mailand sowie mit Puma und Ford steigerten sein Vermögen. Mittlerweile ist der Stürmer bei Sampdoria Genua unter Vertrag.

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Platz 6: Kaka

Auch Kaka ist dem Ruf der Amerikaner gefolgt und vergoldet sich den Abend seiner Fußballkarriere bei Orlando City. Mit einem Gehalt von 6,3 Millionen Euro jährlich soll er der bestbezahlte Fußballer in den Staaten sein. Den Großteil seines Vermögens verdiente er einst beim AC Mailand und bei Real Madrid. Verträge mit Pepsi, Adidas, Samsung, Gillette und Armani veredeln sein Engagement. Kaka besitzt zudem Immobilien in Manhattan, Natal (Brasilien), Madrid und Mailand.

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Platz 5: Wayne Rooney

Weil der AS Monaco und Paris St. Germain in der vergangenen Saison um ihn buhlten, stieg das Gehalt des Stürmers in Diensten von Manchester United auf 18,9 Millionen Euro. Nike, Samsung und Harper Collins zahlen dem Kapitän der englischen Nationalmannschaft noch einmal 5,4 Millionen Euro. Geschätztes Netto-Vermögen in der Goal-Liste: 103 Millionen Euro.

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Platz 4: Zlatan Ibrahimovic

Er hat Werbedeals mit Nivea, Xbox, Volvo und Dressman – und besitzt mehrere Immobilien in Schweden und den USA. Zudem gilt er als kongenialer Techniker, der derzeit für Paris St. Germain Tore schießt. Sein Nettovermögen summiert sich inzwischen den Schätzungen von Goal zufolge auf 105 Millionen Euro.

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Platz 3: Neymar

Er war das Gesicht der Weltmeisterschaft in Brasilien und hat nicht weniger als zwölf Werbepartner. Neymar soll mehr als 135 Millionen Euro besitzen. Und wenn der Stürmerstar demnächst seinen Vertrag beim FC Barcelona verlängert, soll sein bisheriges Gehalt von 8,8 Millionen Euro nahezu verdoppelt werden.

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Platz 2: Messi

Einige sagen, es habe noch nie einen besseren Fußballer gegeben als ihn. Der Argentinier in Diensten des FC Barcelona (Jahressalär 20 Millionen Euro) profitiert von vielfältigen und lukrativen Abschlüssen mit adidas, EA Sports, Qatar Telecom, Samsung, Lay, Audermars Piguet, Gillette, Dolce & Gabbana, Head & Shoulders, Gatorade und Pan Bimbo. Kein Wunder, dass er mehr als 200 Millionen Euro besitzen soll. Und doch: Auf den WM-Titel wartet er bisher vergebens.

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Platz 1: Cristiano Ronaldo

Daumen hoch: Cristiano Ronaldo gilt als der reichste Fußballer der Welt. Laut der Goal Rich List besitzt der Portugiese 210 Millionen Euro. Mehr als 18 Millionen davon verdient er alljährlich bei Real Madrid. Seine Sponsorenverträge erlösten zuletzt 25 Millionen Euro, darunter Partnerschaften mit Toyota, Herbalife, Emirates, Castrol, Samsung, Soccerade, Emporio Armani, Konami, Banco Espirito Santo und KFC. Der lukrativste ist der mit Nike. Doch auch seine Modelinie CR7 gilt als Goldgrube.

Foto: AP

Seit dieser Saison bietet der BVB seinen Zuschauern auch kostenloses WLAN im Stadion. Ist das nicht eine zweischneidige Sache, wenn die Fans bloß noch Selfies mit dem Smartphone verschicken statt die Mannschaft anzufeuern?

So weit kommt es sicher nicht ­ deshalb haben wir auch die Geschwindigkeit des WLANs während des Spiels gedrosselt. Denn entscheidend ist immer noch auf'm Platz. Und auch die Informationsdichte in unserer neuen Spieltags-App richtet sich deutlich danach, ob jemand im Stadion ist oder unterwegs.

Unternehmensformen der Bundesliga-Klubs
Fußballclub Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V.1. Fußball- und Sportverein Mainz 05 e. V.Sport-Club Freiburg e. V.Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e. V.SC Paderborn 07 e. V.
Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaAFC Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaAHertha BSC GmbH & Co KGaASV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA1. FC Köln GmbH & Co. KGaAHannover 96 GmbH & Co. KGaA
Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbHTSG Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbHVfL Wolfsburg-Fußball GmbHBorussia VfL 1900 Mönchengladbach GmbH
FC Bayern München AGEintracht Frankfurt Fußball AGHSV Fußball AG

Das heißt?

Nutzer unserer App bekommen am Spieltag morgens um 9:09 Uhr eine Nachricht. Dann können sie dort praktisch einchecken, und die App erkennt anschließend, ob der Nutzer am Nachmittag im Stadion ist oder draußen. Wer im Stadion ist, bekommt weniger und andere Informationen. Denn wer live dabei ist, der braucht spätestens mit dem Anpfiff von uns nichts mehr. Dann regiert der Fußball. Wir schicken höchstens um 17:15 Uhr einen Hinweis, wenn draußen gerade ein Stau auf der Autobahn ist und der Stadionbesucher sich noch Zeit lassen kann. Aber wir müssen ihm nicht das Jubelfoto von Aubameyang schicken –das Tor hat er schließlich gerade mit eigenen Augen gesehen. Wir wollen auch gar nicht, dass die Leute ständig auf ihr Telefon glotzen – sie wollen und sollen Fußball gucken und Spaß haben. Nur das führt am Ende auch zu der einzigartigen Atmosphäre in Dortmund.

…und dann daheim immer noch gut gelaunt online ein neues Trikot oder einen Schal kaufen?

Natürlich helfen uns die digitalen Medien auch dabei, die Umsätze im Merchandising-Geschäft zu steigern. Gut ein Drittel der 40 Millionen Euro, die wir mittlerweile mit Trikots etc. umsetzen, stammt mittlerweile aus dem Online-Handel. Und vor allem bei Bestellungen aus dem Ausland sehen wir noch sehr viel Potenzial.

Angesichts der Vielzahl digitaler Kanäle, die der BVB mittlerweile bespielt: Wie lange brauchen Sie eigentlich noch die klassische gedruckte Stadionzeitung?

Das Magazin wird es sicher noch sehr lange geben. Denn wir dürfen bei aller Digitalisierung nie vergessen, dass es sehr viele Menschen gibt, die ganz klassisch die "ECHT" in der Hand halten, sie lesen und als Andenken mit nach Hause nehmen wollen. Es wäre absolut fatal, wenn wir jetzt denken würden, wir bräuchten nur noch elektronisch kommunizieren. Das wäre ein Riesenfehler, nicht nur für einen Fußballverein. Denn es gibt da draußen sehr viele Menschen, die sich noch über einen echten Brief freuen, richtig mit Umschlag und Briefmarke. Und Sie glauben gar nicht, wie viele Fans sich in unserer Geschäftsstelle in die Schlange stellen, um ihre 250 Euro für ihre Dauerkarte mit Bargeld zu bezahlen. Die kommen mit ihrer Kiste voller Fünf-Euro-Scheine und packen die da auf den Tisch. Deshalb müssen wir gerade im Fußball genau darauf achten, dass wir den Leuten nicht den Eindruck vermitteln, die Technik würde ihnen nehmen, was sie lieben.

Carsten Cramer diskutiert am 27. Oktober zusammen mit anderen hochrangigen Köpfen aus der Unternehmenswelt auf dem bdvb Wirtschaftskongress Fragen zur „Digitalen Transformation in der Wirtschaft“. Den Kongress veranstaltet die WirtschaftsWoche gemeinsam mit dem Bundesverband der Volks- und Betriebswirte. Weitere Informationen finden Sie hier.

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