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Chinesischer Starbucks-Rivale Luckin Coffee beantragt Börsengang in den USA

Der chinesische Starbucks-Rivale hat eigenen Angaben zufolge einen Börsengang bei der US-Börsenaufsicht SEC beantragt. Credit Suisse und Morgan Stanley sollen den Gang aufs Parkett ihn begleiten.

Eine Frau sitzt in Beijing in einem Luckin Coffe und blickt auf ihr Handy. Quelle: Reuters

BangaloreDer schnell wachsende chinesische Starbucks-Rivale Luckin Coffee nimmt Kurs auf das New Yorker Handelsparkett. Der Kaffeespezialist beantragte nach eigenen Angaben vom Montag einen Börsengang bei der zuständigen Aufsicht SEC. Das Emissionsvolumen und die Zahl der auszugebenden Aktien blieben zunächst unklar. Laut den bei der SEC hinterlegten Daten soll das Volumen 100 Millionen Dollar betragen, es dürfte sich bei dieser Angabe allerdings um einen bloßen Platzhalter handeln. Credit Suisse und Morgan Stanley sollen den Börsengang begleiten.

Luckin Coffee wächst rasant und will möglichst noch in diesem Jahr Starbucks als größte Kaffeehauskette in China überholen. Das junge Unternehmen, das bei der jüngsten Finanzierungsrunde mit fast drei Milliarden Dollar bewertet wurde, will allein in diesem Jahr 2500 Filialen eröffnen und dann mehr als 4500 Filialen betreiben. Starbucks hatte zuletzt mehr als 3600 Filialen in der Volksrepublik und ist ebenfalls auf Expansionskurs.

Luckin Coffee wurde offiziell erst Anfang 2018 gegründet. Damit ist der Weg an die Hongkonger Börse verwehrt, denn dort werden für einen Schritt aufs Parkett Bilanzen für drei Jahre verlangt. Im vergangenen Jahr verbuchte Luckin Coffee nach Unternehmensangaben einen Verlust von umgerechnet 120 Millionen Dollar. Zu den Eigentümern der Firma zählt der singapurische Staatsfonds.

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