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Deutsche Bahn Bahn erweitert "Call a Bike" auf Firmenkunden

Exklusiv

Die Deutsche Bahn hat ein lukratives Geschäftsfeld entdeckt. Privatkunden bietet sie unter den Marken „Call a Bike“ und „Stadtrad“ schon längst Leihfahrräder an.

Gute Zugbegleiter, schlechte Infos
Sauberkeit der Bahnhöfe (2,3)Zwei Drittel der Befragten sind mit der Sauberkeit deutscher Bahnhöfe zufrieden: 52,7 Prozent der Befragten bewerteten die Sauberkeit als gut, 14,2 Prozent als sehr gut. Durchschnittlich erhalten die deutsche Bahnhöfe in puncto Sauebrkeit die Schulnote 2,3. Am saubersten scheint es im Osten zu sein, dort gab es im Schnitt eine 1,9. Ganze 30,7 Prozent bewerteten die Sauberkeit mit „sehr gut“, lediglich 9,1 Prozent vergaben in Westdeutschland diese Note. Doch auch die dortigen Bahnhöfe müssen sich mit der schlechtesten Durchschnittsnote von 2,5 nicht verstecken. Quelle: dapd
Ausstattung der Züge (2,4)40 Jahre hat die IC/EC-Flotte der Deutschen Bahn durchschnittlich auf dem Buckel. Das spiegelt sich auch in den Umfrage-Ergebnissen wieder: Während die ICE-Ausstattung durchschnittlich eine 2,2 erhielt, war es bei den restlichen Zugarten lediglich eine 2,7. Während 69,9 Prozent der Befragten die ICE-Ausstattung mit „sehr gut“ oder „gut“ bewerteten, waren es bei den ICE und EC lediglich 44,1 Prozent. Vergangenes Jahr hat die Deutsche Bahn immerhin 27 neue Doppelstock-Züge für den Fernverkehr bestellt, die ab Ende 2013 auf den Schienen rollen sollen. Im Schnitt reichte es für alle Züge immerhin für die Note 2,4. Quelle: dpa
Sauberkeit der Zugtoiletten (2,8)Die Zugtoiletten müssen laut VCD dringend sauberer werden. Weniger als die Hälfte der Befragten sieht die Toiletten der Fernverkehrszüge nämlich als sauber an – 47,5 Prozent gaben ihnen die Noten „sehr gut“ oder „gut“. Deutlich unter dem Durchschnitt liegen die IC/EC-Toiletten mit 37,3 Prozent und der Note 3,1. Die ICE-Toiletten bewerteten 52,3 Prozent positiv (Note 2,7). Deshalb fordert der VCD, dass die Toiletten in kürzeren Abständen und auch während der Fahrt gereinigt werden. Quelle: AP
Zugbegleiter (2,1)Die Mehrheit der Befragten findet das Personal in Fernverkehrszügen kompetent und freundlich. 24,4 Prozent bewerteten es mit „sehr gut“, 53,7 Prozent mit „gut“ – insgesamt gab es eine 2,1. Diese Durchschnittsnote gab es für alle Fernverkehrszüge, also IC, EC und ICE. Quelle: dpa
Servicepersonal für Speisen und Getränke (2,3)Das Zugpersobnal, das sich in Fernverkehrszügen um Essen und Trinken kümmert schnitt zwar auch gut ab, aber einen Tick weniger als die Zugebegleiter. Sie erhielten eine Durchschnittsnote von 2,3 Prozent. Die Kellner, Köche und Barkeeper in IC und EC schnitten jedoch mit 2,5 schlechter ab, als ihre Kollegen im ICE (2,3). Quelle: AP
Verständlichkeit der Durchsagen am Bahnhof (2,5)17,9 Prozent der Befragten erlebten zwischen April und September eine verspätete Abfahrt, in der Hauptverkehrszeit waren es sogar 27,9 Prozent. Die Lautsprecherdurchsagen, die darauf hinweisen, sind jedoch oftmals nicht verständlich. Der VCD nennt dafür entweder eine zu laute Geräuschkulisse oder schlechte Lautsprecher als Gründe. Immerhin 57,5 Prozent verstehen die Durchsagen in Deutschland gut oder sehr gut – dafür gibt es die Gesamtdurchschnittsnote 2,5. Am besten verstehen Bahnreisende die Durchsagen in Norddeutschland, dort gaben ihnen 63,3 Prozent der Befragten die Noten „gut“ oder „sehr gut“ (Durchschnittsnote 2,4). Schlechter zu verstehen, sind die Durchsagen im Westen mit der Note 2,6: 55,6 Prozent verstehen sie dort zwar gut oder sehr gut, 44,4 geben ihnen jedoch nur die Noten „befriedigend“ oder schlechter. Quelle: dpa

Die Deutsche Bahn hat ein lukratives Geschäftsfeld entdeckt. Privatkunden bietet sie unter den Marken „Call a Bike“ und „Stadtrad“ schon längst Leihfahrräder an.
Rund 410.000 registrierte Interessenten mieten sich regelmäßig eines der rund 6000 Räder. Jetzt will die Bahn ihr Modell auch Firmenkunden anbieten. BMW hat für 15 Standorte 70 Räder geordert – alle im BMW-Design. Ein im Juli 2011 gestarteter Test verlief positiv.

In Arbeit
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Mehr als 2400 der 33.000 Mitarbeiter an neun Werksstandorten in München legten 30.000 Kilometer zurück, etwa für Fahrten vom Hauptsitz zum Entwicklungszentrum. Die Bahn sei „in zahlreichen Verhandlungen mit Unternehmen“, sagt ein Bahn-Manager. Auch Unis seien interessiert. Spartenchef Rolf Kranüchel setzt in den sechs Großstädten auf Kooperationen, wo das System bereits für Privatkunden eingeführt ist.

Auch die Deutsche Bank und die Zeitarbeitsfirma Manpower nutzen schon Leihfahrräder. Sie stammen allerdings nicht von der Bahn, sondern vom Konkurrent Nextbike. Mit 10.000 Rädern in sieben Ländern ist das Leipziger Unternehmen, an dem der Berliner Werbeflächenvermarkter Wall 25 Prozent hält, größer als das System der Bahn. Auch die Bertelsmann-Stiftung und das Deutsche Patent- und Markenamt sichern sich in diesem Jahr Leihfahrräder.

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