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Deutsche Bahn Weniger Gewalt an Bahnhöfen

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Berlin bleibt sozialer Brennpunkt

Berlin unternimmt ingesamt weniger gegen Gewalt als andere Großstädte. Quelle: dpa/dpaweb

Die Hauptstadt ist „eine besonders aggressive Stadt“, sagt Neubeck. Durch die Dichte der Menschen und die sozialen Verhältnisse habe sich hier eine spezielle Situation entwickelt. Hinzu komme, dass Berlin insgesamt weniger gegen Gewalt unternehme als vergleichbare andere Städte.

So sei Hamburg mit der Sozialstruktur vergleichbar, aber die Hansestadt habe sehr viel mehr für Sicherheit getan als Berlin, so Neubeck. Die Anzahl der Gewaltdelikte in Hamburg ging in den ersten neun Monaten um fast 50 Prozent auf 145 Fälle zurück. Berlin verharrt unverändert auf dem Niveau von 275. Einen leichten Rückgang von Gewalt in Bussen und Bahnen verzeichnet die Deutsche Bahn in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen.
Was den Fahrgästen nützt, bekommen die Mitarbeiter der Deutschen Bahn negativ zu spüren. Die Zahl der Körperverletzungen gegen die eigenen Beschäftigten stieg im Zeitraum 2011 um elf Prozent auf 515 Fälle.

Ein Grund dafür ist, dass die Deutsche Bahn eben mehr Sicherheitsmitarbeiter einsetzt. Die Sicherheitskräfte sind in 45 Prozent aller Fälle das Ziel von Gewalt. Insgesamt würden 80 Prozent der aggressiven Vorfälle im Rahmen von Fahrscheinkontrollen passieren.

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