Deutsche Post Post darf ab 1. Januar 70 Cent Porto verlangen

Die Deutschen dürfen sich im kommenden Jahr abermals an höhere Portopreise gewöhnen. Die Bundesnetzagentur hat laut Post grünes Licht für die Preisanpassung gegeben.

Eine Briefmarke mit dem aufgedruckten Portowert von 70 Cent. Quelle: dpa

Ab dem kommenden Jahr müssen sich Verbraucher in Deutschland erneut an höhere Briefpreise und neue Briefmarken gewöhnen. Die Bundesnetzagentur gab am Freitag nach Angaben der Post wie erwartet endgültig grünes Licht für den Antrag des Unternehmens auf Preisanpassungen. Danach steigen unter anderem das Briefporto für den Standardbrief (bis 20 Gramm) von 62 Cent auf 70 Cent und der Maxibrief (bis 1000 Gramm) von 2,40 auf 2,60 Euro. Ein Einschreiben innerhalb Deutschlands und ins Ausland wird künftig 2,50 Euro kosten, statt der bisherigen 2,15 Euro.

Die neuen Briefmarken sowie Ergänzungsmarken sind bereits seit Donnerstag in allen Postfilialen oder auch online erhältlich.

Die Säulen der Deutschen Post

Zugleich herrscht damit aber für drei Jahre Ruhe an der Preisfront. Die Post, die sich als Marktführer alle Preise im lizenzierten Briefbereich (bis 1000 Gramm) von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen mus, verpflichtete sich, das Porto für alle Briefprodukte bis einschließlich 2018 stabil zu halten.

Hintergrund der Portoerhöhungen waren gesetzliche Änderungen bei den regulierten Entgelten vom Frühjahr dieses Jahres. Durch den erhöhten Spielraum will die oberste Aufsichtsbehörde dem Branchenführer mehr Möglichkeiten geben, um auf „die Herausforderungen der digitalen Konkurrenz“ (E-Mail, SMS, Whatsapp) reagieren zu können.

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