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Deutsche Post Post holt 13.000 Beschäftigte der Billig-Tochter Delivery wieder in den Haustarifvertrag

Für die Mitarbeiter der Deutschen Post-Tochter Delivery gelten bislang noch die Tarifverträge für die Logistik-Branche. Das soll sich aber bald ändern.

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Post beendet tarifliche Zweiklassengesellschaft in Deutschland Quelle: dpa

Düsseldorf Die Deutsche Post holt die rund 13.000 Beschäftigten ihrer Billig-Tochter Delivery wieder unter das Dach ihres Haustarifvertrages. Der Konzern und die Gewerkschaft Verdi einigten sich auf einen einheitlichen Vertrag, wie beide Seiten am Mittwoch mitteilten. „Künftig gilt wieder: ein Betrieb, ein Tarifvertrag“, sagte die für die Post zuständige stellvertretende Verdi-Chefin Andrea Kocsis. Die Überleitung der Delivery-Beschäftigten solle zum 1. Juli 2019 erfolgen.

Zudem seien die Schutzverträge bei der Post zum Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2022 und der Schutz vor Fremdvergabe bis Ende 2020 verlängert worden. Der Konzern habe „einen wichtigen Meilenstein erreicht, der Sicherheit für die Beschäftigten bedeutet und dem Unternehmen langfristig Chancen bietet“, sagte Post-Chef Frank Appel. In den bundesweit über 40 Delivery-Gesellschaften gelten bislang die Tarifverträge für die Logistik-Branche. In den Delivery-Gesellschaften gibt es zudem längere Arbeitszeiten.

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