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Deutsche-Post-Streik Verdi unterbreitet ein eigenes Angebot

Die Gewerkschaft Verdi soll der Deutschen Post ein eigenes Angebot zur Beilegung des seit Monaten andauernden Tarifkonflikts vorgelegt haben. Verdi geht es dabei vor allem um die Mitarbeiter in den neuen Gesellschaften.

Im Tarifkonflikt bei der Post ziehen Verdi und Management alle Register. Jetzt wird wieder verhandelt - zwei Tage Zeit, die erhitzten Gemüter abzukühlen. Quelle: dpa

Im Tarifkonflikt für rund 140.000 Beschäftigte der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi den Spieß umgedreht. Sie soll der Post am Dienstag selbst ein Angebot vorgelegt haben und verzichte darin für dieses Jahr auf eine lineare Einkommenserhöhung. Die Gewerkschaft poche unter anderem darauf, dass die Post die Mitarbeiter, die sie in 49 neu gegründeten Gesellschaften beschäftigt, künftig nach Haustarifvertrag bezahlt, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

In den neuen Gesellschaften zahlt der Bonner Konzern geringere Löhne als im Konzern. Verdi ist dies ein Dorn im Auge.

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Zudem schlage Verdi einen längeren Kündigungsschutz vor - und biete der Post für diese Jahr einen Verzicht auf lineare Einkommenserhöhung an. Die Post solle nun bis zum Donnerstag über die Offerte entscheiden, forderte Verdi.

Bislang hatte Verdi 5,5 Prozent mehr Geld und eine um 2,5 Stunden kürzere Wochenarbeitszeit verlangt. Vor der Verhandlungsrunde hatte die Gewerkschaft mit Streiks gedroht.

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