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Dirk Markus im Interview Aurelius will zukaufen und Dividende erhöhen

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Chemie und Apfelkorn

Berentzen Quelle: Presse

Zum Aurelius-Portfolio gehört der Apfelkornhersteller Berentzen.

Das Unternehmen richtet sich massiv auf die Wachstumsmärkte in Asien aus, auf China, Indien und die Türkei. Mittel- und langfristig soll das den Rückgang im westeuropäischen Spirituosenmarkt kompensieren. Als wir 2008 eingestiegen sind, machte das Unternehmen 16 Millionen Euro Verlust, jetzt macht es Gewinn.

Warum musste dann Berentzen-Chef Stefan Blaschak gehen?

Stefan Blaschak soll ja in den Aufsichtsrat wechseln. Er hat Berentzen enorm vorangebracht, jetzt haben wir eine weitere Phase der Entwicklung, und da sind wir mit der neuen Konstellation ausgezeichnet aufgestellt.

Sie haben zuletzt vor allem Chemieunternehmen gekauft. Wird Chemie Ihr Schwerpunkt?

Das ist ein interessantes Feld. Im Chemiebereich gibt es den Trend, dass sich die großen Spieler auf Forschung und Entwicklung auf der einen Seite und auf Vertrieb und Marketing auf der anderen Seite konzentrieren, die Produktion aber gerne an Dritte abgeben. Wir engagieren uns mit verschiedenen Tochterunternehmen, der Calachem, Isochem und Briar Chem, in der Produktion und sehen uns als erfolgreicher Spezialchemieproduzent.

Bisher hat Aurelius in jedem Jahr die Dividende erhöht. Wie sieht es für 2012 aus?

Ohne der Hauptversammlung vorgreifen zu wollen, gehe ich davon aus, dass wir aufgrund der erfreulichen Verkaufserlöse deutlich mehr als die zwei Euro aus dem letzten Jahr zahlen können.

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