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Entsorgungskonzern Remondis will offenbar Steag übernehmen

Die Konzernspitze ist laut einem Bericht fest entschlossen, für den Stromversorger ein Kauf- oder Beteiligungsangebot abzugeben. Steag beschäftigt rund 6600 Mitarbeiter.

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Ein Firmenschild vor dem Hauptsitz der Recyclingfirma Remondis in Lünen. Quelle: dpa

Der Entsorgungskonzern Remondis ist einem Medienbericht zufolge auf dem Sprung, für den Stromversorger Steag ein Kauf- oder Beteiligungsangebot abzugeben. Die Konzernspitze sei fest entschlossen, berichtet die „Rheinische Post“ (Samstagausgabe) vorab unter Berufung auf Insider.

Remondis schlage den Kommunen, denen die Steag gehört, folgenden Deal vor: Das Müllunternehmen kaufe die Steag zu einem symbolischen Euro und übernehme dafür die Ablösung von Krediten. Remondis hatte schon früher ein Auge auf die Steag geworfen.

Das lange Zeit stark auf Kohlekraftwerke ausgerichtete Unternehmen hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro erzielt und einen operativen Gewinn (Ebit) von 160 Millionen Euro. Der Konzern beschäftigt rund 6600 Mitarbeiter.

Mehr: Der Abfallriese darf den einstigen Marktführer DSD nicht übernehmen. Das liegt an möglichen Wettbewerbsvorteilen – und höheren Entsorgungspreisen.

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