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  4. Die Deutsche Bahn und die starken Frauen: Evelyn Palla wird Bahn-Vorständin

Erweiterter Vorstand Deutsche BahnEvelyn Palla wird neue Bahn-Vorständin

Die Frauenquote im achtköpfigen Vorstand der Deutschen Bahn steigt. Eine dritte Frau wird Vorständin – und Personenverkehrsvorstand Berthold Huber wird zum Troubleshooter für den Bahnchef.Christian Schlesiger 22.06.2022 - 18:20 Uhr

Evelyn Palla kam 2019 zur Deutschen Bahn, war zuvor Vorständin im Personenverkehr der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Jetzt wird sie Mitglied im Vorstand der Deutschen Bahn.

Foto: imago images

Die Deutsche Bahn steht vor einem Personalwechsel im Führungsgremium. Mit Evelyn Palla soll eine dritte Frau in den Vorstand einziehen. Das erfuhr die WirtschaftsWoche aus Aufsichtsratskreisen. Die bisherige Finanzchefin der Fernverkehrssparte soll künftig das neu geschaffene Ressort Regio verantworten, also den Nahverkehr der Bahn. Palla kam 2019 zur Deutschen Bahn, war zuvor Vorständin im Personenverkehr der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Die Frauenquote im Vorstand der Deutschen Bahn steigt rechnerisch auf 38 Prozent.

Außerdem will der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn auf der heutigen Sitzung zwei weitere Personalien beschließen. Das Kontrollgremium teilt das bisherige Ressort Personenverkehr in Fernverkehr und Regio. Fernverkehrschef Michael Peterson soll dann künftig den ICE-Verkehr als Vorstand verantworten. Der bisherige Personenverkehrsvorstand Berthold Huber soll die Infrastruktursparte übernehmen – und damit die Sparte mit den derzeit größten Problemen. Bis April hatte Ex-Vorstand Ronald Pofalla den Bereich geleitet.

Die Personalie Huber ist keine Überraschung, ebenso war Peterson als neuer Vorstand seit längerem im Gespräch. Die Bahnmanagerin Palla kann auf eine langjährige Bahn-Vita zurückblicken. Bei den ÖBB war sie in der Sparte Personenverkehr zunächst fürs Controlling zuständig. Später leitete sie den Einkauf.

Lesen Sie auch, weshalb Verkehrsminister Wissing (FDP) die Sanierung des Bahn-Netzes selbst in die Hand nehmen will. Die Arbeiten sollen 2024 beginnen und bis 2030 andauern.

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