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Essenslieferant Delivery Hero verdoppelt den Umsatz – und macht trotzdem weiter Verlust

Viele Restaurants sind wegen Corona geschlossen. Das Geschäft der Lieferdienste boomt. Davon profitiert auch Delivery Hero. Profitabel ist der Essenslieferant aber nicht.

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Das Unternehmen profitiert von der Coronakrise. Quelle: dpa

Der Essenslieferdienst Delivery Hero hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr fast verdoppelt. Die Erlöse kletterten um 95 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro, wie das in Berlin ansässige Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Wegen der Ausgangsbeschränkungen und Hygieneregeln bestellen viele Menschen weltweit ihre Mahlzeiten online bei Restaurants und lassen sie sich nach Hause liefern.

Die Zahl der Bestellungen legte um 96 Prozent auf 1,3 Milliarden zu. Wegen hoher Investitionen in die Expansion schreibt Delivery Hero aber weiter Verluste. Die genaue Summe will das in mehr als 40 Ländern aktive Unternehmen, das sein Deutschland-Geschäft („Lieferando“) an den Konkurrenten JustEatTakeaway.com aus den Niederlanden verkauft hat, erst im April bekanntgeben. Die bereinigte Ebitda-Marge habe bei minus 16 Prozent gelegen.

Delivery Hero ist seit August im deutschen Leitindex notiert. Wegen der Übernahme des größten südkoreanischen Essenslieferdienstes Woowa, die noch nicht abgeschlossen ist, will Delivery Hero erst später im Jahr einen Ausblick geben.

Mehr: Lieferando-Konkurrent Wolt nimmt 440 Millionen Euro ein

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