Eurogate Jade-Weser-Port soll mit Häfen in Hamburg und Bremerhaven kooperieren

Exklusiv

Der von Eurogate betriebene Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven soll künftig mit den Seehäfen in Hamburg und Bremerhaven kooperieren.

Tiefwasserhafen JadeWeserPort Quelle: dpa

„Es ist widersinnig, sich gegenseitig Konkurrenz zu machen“, sagte Eurogate-Vorstand Emanuel Schiffer im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Die Wettbewerbsfähigkeit des maritimen Standorts Deutschland hängt davon ab, ob die Küstenländer mit ihren großen Seehäfen in Zukunft besser zusammenarbeiten.“

Dass bisher nur wenige Schiffe den 2012 eröffneten Jade-Weser-Port anlaufen, erklärt Schiffer mit der grundsätzlichen Haltung von Reedereien: „Die Containerbranche ist sehr konservativ und steht Innovationen eher zurückhaltend gegenüber.“

Der Jade-Weser-Port ist Deutschlands einziger Tiefwasserhafen und ausgerichtet auf die größten Containerschiffe. Er hatte auf die geplante weltgrößte Reedereiallianz P3 gehofft, die neue Schiffslinien nach Wilhelmshaven bringen wollte, aber geplatzt ist.

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