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Filmproduktionsfirma Weinstein Company feuert Studio-Chef Glasser

David Glasser Quelle: AP

The Weinstein Company hat sich von ihrem Präsidenten David Glasser getrennt. Die Geschäftsführung Filmproduktionsfirma soll über Jahre von den sexuellen Übergriffen ihres Mitgründers Harvey Weinstein gewusst haben.

Nach einer Klage wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe in der Weinstein Company hat sich das Unternehmen von seinem Studio-Präsidenten David Glasser getrennt. Der Vorstand habe sich einstimmig zu dem Schritt entschieden, berichtete das Portal „Deadline“ unter Berufung auf die Firma. Konkrete Gründe oder Details zu der Entscheidung wurden zunächst nicht bekannt. Es sei das Ende einer „kontroversen Karriere“, schrieb die Zeitung „Los Angeles Times“ am Sonntag.

New Yorks Staatsanwalt Eric Schneiderman hatte vor einer Woche Klage gegen das frühere Unternehmen von Filmproduzent Harvey Weinstein eingereicht, dem Dutzende Frauen sexuelle Übergriffe vorwerfen. Geschäftsführung und Vorstand wussten laut Staatsanwaltschaft von dessen Verhalten und hätten dieses auch jahrelang hingenommen. Der bevorstehende Verkauf der Firma an eine Investorengruppe wurde wegen der Zivilklage in letzter Minute gestoppt.

Weinstein war im Oktober von seiner Firma entlassen worden. Er hatte das Studio zuvor mit seinem Bruder Bob sowie David Glasser geleitet. Dieser hatte zuletzt nach einem potenziellen Käufer gesucht, um die drohende Pleite der Firma abzuwenden, und war CNN zufolge auch der Haupt-Ansprechpartner bei Schneidermans Ermittlungen.

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