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Fluggesellschaft Emirates Antinori: "Wir beschleunigen immer stärker"

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Scheich Ahmed fliegt lieber Linie als Privatjet

Emirates Airline Konzernchef Tim Clark Quelle: AP

Haben Sie schon mit unserem neuem Verkehrsminister Alexander Dobrindt gesprochen?

Mein Chef Tim Clark hat ihn angeschrieben. Aber noch hatten wir keinen persönlichen Kontakt. Aber das wird sich sicher bald ändern.

Lufthansa will im Wettbewerb mit Ihnen durch mehr Service bestehen und hat dafür wie viele andere als eine Neuerung eine Premium Economy Class mit besserem Service als zusätzliche Klasse neben First, Business und klassischer Economy eingeführt. Werden Sie das auch tun?

Die Premium Economy ist sicher ein gutes Produkt. Doch wir brauchen dies nicht. Denn unsere Economy ist bereits Premium und wir werden sie weiter verbessern. Aber meine Meinung hat sich, seit ich bei Lufthansa war, nicht geändert. Ich befürchte, dass uns dies Passagiere in der Business Class kosten könnte und am Ende Erträge.

Stattdessen hat Emirates im vergangenen Jahr einen Privatjet angeschafft, den Sie vermieten. Wollen Sie das ausbauen?

Stimmt. Dieser Jet vom Typ Airbus A319 war unser Neuzugang Nummer 25 im vergangenen Jahr. Aber die Geschichte dahinter ist eine andere. Tim Clark hatte bei unserem Großauftrag die Gelegenheit wirklich sehr günstig das Flugzeug zu kaufen. Es passt allerdings als kleineres Flugzeug mit nur einem Mittelgang nicht zu unserer Flotte aus größeren Jets mit zwei Mittelgängen. Aber weil es Anfragen gab, hat Tim ihn genommen.

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Dann ist er zu unserem Chef Sheikh Ahmed bin Saeed Al-Maktoum gegangen und hat gesagt „Eure Hoheit, ich habe mir erlaubt noch ein Flugzeug zu kaufen, einen Airbus A319 CJ, bei dem das CJ nicht für Corporate Jet also Privatflugzeug steht, sondern für Chairman Jet, also Flugzeug des Verwaltungsratschefs. Scheich Ahmed hat sich bedankt. Doch er benutzt ihn nicht sehr oft, weil er in der Regel mit unseren Linienjets fliegt, um näher am Service und dem Unternehmen zu sein. Also haben wir die Möglichkeit, das Flugzeug zu vermieten. Und die Nachfrage ist gut.

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