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Flugzeuge Lufthansa möbelt die Businessclass auf

Schluss mit schrägen Liegen: Mit einer geräumigeren Businessclass und High-Tech-Sesseln will die Lufthansa bei Vielfliegern wieder attraktiver werden. Höchste Zeit.

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Die neuen Lufthansa-Sitze verbrauchen acht Prozent mehr Platz Quelle: Pressebild

Vielflieger Oliver Schrott kennt sie alle: Ob British Airways, Air China, ANA, Lufthansa, Kingfisher oder Etihad – der Komfort der Businessclass großer Airlines könnte unterschiedlicher kaum sein. Bei einigen ist das Essen exzellent, bei anderen das Raumgefühl üppig.

Doch für den 1,88 Meter großen Manager aus Köln zählt vor allem eins: bequeme Sitze. Regelmäßig reist der Gründer der PR-Agentur Oliver Schrott Kommunikation nach Peking oder New York. Dort will er erholt und ausgeschlafen ankommen. Und dafür, so sagt der 44-Jährige, müsse er horizontal liegen.

Bildergalerie: Europas größte Flughäfen

Die größten Flughäfen Europas
Platz 8: London Gatwick Quelle: AP
Platz 9: Barcelona El Prat Quelle: dapd
Platz 8: Fiumicino, Rom Quelle: Reuters
Platz 6: Istanbul, Atatürk-Airport Quelle: REUTERS
Platz 6 München Quelle: dpa
Platz 5: 49,7 Millionen: Madrid-Barajas Quelle: Reuters
Platz 4: Amsterdam - Schiphol Quelle: Reuters

Ähnlich geht es vielen Reisenden, wie Umfragen des britischen Marktforschungsunternehmens Sky Trax ergeben. Unter den beliebtesten Businessklassen tauchen daher vor allem Fluggesellschaften mit besonders komfortablen Sitzen auf, darunter beispielsweise Qatar Airways und Singapore Airlines.

Die Lufthansa ist in der Top-10-Liste nicht vertreten. Lediglich ihre Tochter Swiss erreicht Rang sieben – vor Virgin Atlantic, Jet Air und Air New Zealand. Das liegt, sagen Vielflieger wie Schrott, an den oft defekten und unbequemen Sitzen der Lufthansa, die sich nicht waagerecht stellen lassen. Die Schräglage führte immer wieder zu Spott und Protesten gestresster Manager: Sie monieren die „unbequeme Rutsche“, mit der die letzten Jumbos erst vor fünf Jahren ausgestattet wurden.

Neue Sessel

Die größten Deals der Flugzeugbauer
Airbus hat auf der Luftfahrtmesse in Farnborough Bestellungen und Vorverträge für 398 Flugzeuge mit einem Listenpreiswert von knapp 60 Milliarden US-Dollar (rund 44 Milliarden Euro) eingesammelt. Rivale Boeing kam nur auf 93 Maschinen im Wert von gut 14 Milliarden Dollar. Quelle: PR
Shandong Airlines: 5 Milliarden US-DollarDie chinesische Fluggesellschaft hat 50 Boeing-Flugzeuge für einen Listenpreis von fast fünf Milliarden US-Dollar gekauft. Die Maschinen sollen zwischen 2016 und 2020 geliefert werden. Airline-Chef Ma Chongxian will die Flotte bis 2020 auf mehr als 140 Flugzeuge verdoppeln. China ist nach den USA der zweitgrößte Flugzeugmarkt der Welt. Nach Vorhersagen dürfte der rasant wachsende Luftverkehr im Reich der Mitte in den nächsten 20 Jahren einen Bedarf von 6000 Passagierflugzeugen mit einem Wert von 780 Milliarden US-Dollar haben. Heute fliegen mehr als 900 Airbus-Flugzeuge und mehr als 1000 Boeings in China. Quelle: dpa
Tiger Airways: 2,7 Milliarden EuroDie Fluggesellschaft Tiger Airways hat Airbus-Flugzeuge mit einem Listenpreis von rund 2,7 Milliarden Euro bestellt. Das Unternehmen aus Singapur wird voraussichtlich zwischen 2018 und 2015 nach eigenen Angaben vom Montag 37 Maschinen des Typs A320neo in Empfang nehmen. Im Gegenzug storniert Tiger eine bestehende Order von neun A320, die Teil einer größeren Bestellung aus dem Jahr 2007 sind. Tiger gehört zu 40 Prozent Singapore Airlines. Quelle: dpa/dpaweb
SpiceJet: 4,4 Milliarden DollarBoeing hat Airbus einen Großauftrag des indischen Billigfliegers vor der Nase weggeschnappt. SpiceJet orderte 42 Maschinen des Typs 737 Max mit einem Listenpreis von 4,4 Milliarden Dollar. Damit konnte sich Boeing auf einem der am schnellsten wachsenden Luftverkehrsmärkte behaupten. SpiceJet will mit den neuen, spritsparenden Maschinen die Kosten senken und attraktiver für Investoren werden. Die Auslieferung der Jets soll im Jahr 2018 starten. Der nach Marktanteil viertgrößten Fluggesellschaft in Indien machen die hohen Spritpreise und die schwache Landeswährung zu schaffen. Die derzeit Verluste einfliegende Gesellschaft ist seit längerem auf der Suche nach neuen Kapitalgebern. Quelle: REUTERS
Flydubai: 6,5 Milliarden EuroBoeing darf sich nach Rekordauslieferungen im vergangenen Jahr über weitere Arbeit freuen. Die aufstrebende arabische Billigfluglinie flydubai hat einen versprochenen Auftrag über 86 Mittelstrecken-Jets endgültig erteilt. Nach Listenpreisen liege der Auftragswert bei 8,8 Milliarden Dollar (6,5 Mrd Euro), erklärte Boeing. Für weitere 25 Maschinen besteht eine Kaufoption. Flydubai hatte auf der Luftfahrtmesse in Dubai im November seine Absicht bekundet, bis zu 111 Maschinen vom aktuellen Typ 737 und dem Nachfolger 737 MAX zu kaufen. Die gerade mal fünf Jahre junge Fluggesellschaft betreibt momentan eine Flotte von 34 Boeing-Jets. Quelle: AP
Air Canada: 6,5 Milliarden DollarDer US-Flugzeughersteller Boeing hat von Air Canada einen Milliardenauftrag erhalten und damit dem europäischen Erzrivalen Airbus eine schwere Niederlage zugefügt. Die kanadische Fluggesellschaft will von Boeing mindestens 61 Maschinen vom Typ 737 MAX kaufen. Der Auftrag hat ein Volumen laut Listenpreis von bis zu 6,5 Milliarden Dollar. Allerdings können Fluggesellschaften normalerweise einen Mengenrabatt aushandeln. So sicherte sich Air Canada auch die Option auf weitere 48 Flugzeuge der selben Baureihe. Damit umfasst das Geschäft bis zu 109 Maschinen vom Typ 737 MAX. Quelle: dpa
Japan Airlines: 9,5 Milliarden US-DollarDer Flugzeugbauer Airbus schafft mit einem Milliardenauftrag von Japan Airlines den Durchbruch auf dem japanischen Luftfahrtmarkt. Die Fluglinie wolle bei den Europäern 31 Exemplare des neuen Langstreckenjets A350 bestellen, wie Airbus-Chef Fabrice Brégier am Montag in Tokio ankündigte. Die Auslieferung soll im Jahr 2019 anlaufen. „Auf diesem Markt unseres Wettbewerbers den Durchbruch zu schaffen, war eines unserer wichtigsten Ziele“, sagte Brégier. Japan Airlines ist bislang wie Konkurrent All Nippon Airways (ANA) Großkunde des US-Flugzeugbauers Boeing und auf der Langstrecke ausschließlich mit Modellen der Amerikaner unterwegs. Zuletzt waren beide Fluglinien jedoch mit den Pannen bei Boeings „Dreamliner“ in die Negativschlagzeilen geraten. Quelle: REUTERS

Damit soll jetzt Schluss sein. Die Lufthansa hat mit einem bisher nicht gekannten Aufwand neue High-Tech-Sessel entwickelt. Und wenn die Airline Anfang März als erstes Unternehmen den überarbeiteten Jumbo 747-8i von der Boeing-Werft in Everett im US-Bundesstaat Washington nach Frankfurt fliegt, haben auch die neuen Sesseln ihren Premierenflug.

„Was früher der First Class vorbehalten war, ist heute Standard in der Businessclass“, sagt der leitende Lufthansa-Produktmanager Christian Körfgen. Dazu gehören viel Platz, Privatsphäre und ein angenehmes Raumgefühl.

Warme Sand- und Brauntöne

Diesen Ansprüchen will die Airline mit ihren neuen, schlankeren Stühlen gerecht werden: Sie bieten dank verschiedener elektrischer Stellmotoren die unterschiedlichsten Sitz- und Liegepositionen. Flexibel einstellbare Rückenpolster stützen die Wirbelsäule, was wesentlich entspannteres Sitzen ermöglichen soll. Vor allem aber können die Gäste die 1,98 Meter lange Liege völlig waagerecht stellen.

Zudem sind an den Sitzkanten weiche Schäume eingesetzt, damit in den Beinen der Passagiere keine Blutgefäße abgeklemmt werden, was im schlimmsten Fall zu Thrombosen führen kann. Bezogen sind die Sitz- und Liegeflächen zudem mit strapazierfähigem Stoffen in warmen Sand- und Brauntönen.

Mehr Privatsphäre

Passagiere dürfen bei der Lufthansa auf Nordatlantik-Flügen im Internet surfen Quelle: Wunderman Frankfurt

Besonderen Wert hat Projektmanager Körfgen auf Privatsphäre der Passagiere gelegt. Viele Geschäftsreisende wollen ungestört am Laptop arbeiten, ohne befürchten zu müssen, dass der Nachbar ständig auf ihr Display schaut. Davor soll die Position der beiden Sessel schützen, die jeweils in Richtung einer Mittelachse zueinander gedreht sind. Mit diesen Funktionen hat die Lufthansa durchaus die Chance, wieder in die Businessclass-Spitzenklasse aufzuschließen.

Die Passagiere können auch im Internet surfen. Allerdings nicht mit allen Funktionen, um die Mitreisenden nicht zu stören: Telefonieren via Skype etwa ist nicht möglich. Um wiederum das bordeigene Unterhaltungsprogramm besser nutzen zu können, sind etwas größere LCD-Displays mit höherer Auflösung als bisher in die Sitze eingelassen.

So angenehm all das für die Gäste sein mag, für die Lufthansa ist es nicht nur ein gutes Geschäft: Damit sie sich wirklich horizontal stellen lassen, verbrauchen die neuen Sitze rund acht Prozent mehr Platz als ihre Vorgänger. Dadurch passen in die Kabinen weniger Stühle. Das bedeutet pro Flug bis zu 30.000 Euro weniger Ertrag, die das Unternehmen durch höhere Ticketpreise reinholen muss.

Komfort und Sicherheit

Aber Komfort ist nur ein Teil des Anforderungsprofils. Auch die Sicherheitsbestimmungen der Luftfahrtbehörden werden immer strenger. So müssen die Flugzeugsitze die 16-fache Kraft der Erdbeschleunigung aushalten, um bei einem Crash nicht aus der Verankerung zu reißen. Zudem sollen sie auch bei großer Hitze stabil bleiben und dürfen im Fall eines Brandes keine giftigen Stoffe freisetzen. Deshalb sind nur spezielle, atmungsaktive Fasern zugelassen, ein Schurwolle-Kunststoff-Gemisch.

Und auch an beleibtere Passagiere mussten die Ingenieure denken. Sie haben daher in die neuen Sitze einen verstärkten Elektromotor eingebaut, der selbst eine mit 130 Kilo belastete Rückenlehne noch bewegen kann.

40.000 Euro für 90 Kilo

Die neue Lufthansa First Class
Gesunde Reisen Quelle: Lufthansa
Obergeschoss Quelle: Lufthansa
Kein Schnickschnack Quelle: Lufthansa
Dezente Farben Quelle: Lufthansa
Funktion und Luxus Quelle: Lufthansa
Monitore Quelle: Lufthansa
Betten Quelle: Lufthansa

All die gestiegenen Anforderungen an das fliegende High-Tech-Gestühl konnte der ehemalige Lufthansa-Sitz-Lieferant Recaro Airseating aus Schwäbisch Hall nicht mehr bieten. Die neuen Stühle hat die Lufthansa daher mit dem amerikanischen Hersteller B/E-Aerospace entwickelt, der die High-Tech-Sitze des Modells mit dem Arbeitstitel Diamond jetzt in Irland baut.

Ein kompliziertes Unterfangen: Mehrere Tage dauert es, bis der 90 Kilo schwere Sitz mit seinem vielteiligen Innenleben zusammengeschraubt und verkabelt ist. Aus dem nordirischen Kilkeel südlich von Belfast werden die 40.000 Euro teuren Sessel dann nach Everett bei Seattle geflogen, wo sie eingebaut werden. Im Rahmen des Umrüstungsprogramms will die Lufthansa in den nächsten vier Jahren ihre mehr als 100 Langstreckenjets mit 4000 Diamond-Sitzen ausstatten – immerhin eine Investition von etwa 160 Millionen Euro.

Dabei ändert die Lufthansa die gesamte Aufteilung ihrer Flieger. War in den alten Modellen der 747 das Oberdeck der First Class mit 16 Plätzen vorbehalten, zieht diese jetzt nach unten in die Nase mit nur noch acht Plätzen. Die Businessclass wiederum wird in beiden Stockwerken auf insgesamt 92 Sitze erweitert.

Harmonisch gestalteter Bewegungsablauf

Auf der Strecke Frankfurt–New York mit der Flugnummer LH 400/401 wurden die neuen Sitze bereits im vergangenen Jahr probeweise montiert. Um diesmal auch wirklich den Geschmack der Kunden zu treffen, hat die Lufthansa während des zweimonatigen Transatlantik-Testlaufs zudem die Meinungen von 1340 repräsentativ ausgewählten Vielfliegern eingeholt.

Auch wissenschaftlichen Rat holte die Lufthansa ein. Das Ergonomie Institut München begleitete knapp zwei Jahre nahezu jeden Entwicklungsschritt der High-Tech-Sessel. „Dabei haben wir vor allem darauf geachtet, den Bewegungsablauf der unterschiedlichen Sitzelemente so harmonisch zu gestalten, dass er natürliche Körperbewegungen nachbildet“, sagt Geschäftsführer Florian Heidinger.

Probeschlafen für Lufthansa-Manager

Die beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen
Die Deutschen werden gerne als Reise-Weltmeister bezeichnet. Zu Recht: Im letzten Jahr reisten rund 49,0 Millionen Deutsche innerhalb Deutschlands und ins Ausland. Hier die "Top 10" der beliebtesten Reiseziele für das kommende Jahr. Quelle: Statista 2011 (mit ADAC) Quelle: AP
Auf Platz 10: Großbritannien. 1,3 Prozent der Deutschen planen im nächsten Jahr dorthin zu fahren. Bei einer London-Besichtigung darf das Regierungsviertel mit Big Ben und Westminster Bridge nicht fehlen. Quelle: REUTERS
Den 9. Platz besetzt Dänemark. Wer nach Kopenhagen fährt sollte sich auch mal den Hafen anschauen. 2012 wollen 1,4 Prozent Urlaub in Dänemark machen. Quelle: Fotolia
Die Top 8: Kroatien. Der Urlaubs-Klassiker "Adria" bleibt auch 2012 beliebt. 1,7 Prozent der Deutschen wollen im nächsten Jahr am adriatischen Meer urlauben. Quelle: dpa
Trotz oder wegen der Krise: 2 Prozent planen einen Urlaub in Griechenland, das damit Platz 7 in der Beliebtheitsliste belegt. Griechenland abseits der Demonstrationen - der Parthenon auf der Akropolis. Quelle: AP
Auf Platz 6: Skandinavien. 2,9 Prozent der Deutschen wollen im nächsten Jahr zu den Fjorden Norwegens und Schwedens - hier ein zugefrorener Fjord bei der Stadt Longyearbyen auf Spitzbergen. Quelle: REUTERS
Den 5. Platz belegt die Türkei. 3,2 Prozent wollen nächstes Jahr dorthin fahren. Beliebt sind die Strände bei Antalya, die auch meist ruhig sind - es sei denn es gibt einen Wirbelwind zu beobachten. Quelle: REUTERS

Das bedeutet, dass nicht wie früher zuerst die Lehne, dann die Fußstütze und dann der Sitz zusammenfährt und der Passagier immer nachrutschen musste. All das passiert nun in einer natürlichen Bewegung: von der Liegeposition bis zur aufrechten Position für Start und Landung.

Bevor die neuen Sitze aber überhaupt mit Kunden in Kontakt kamen, gehörte es zum Pflichtprogramm verantwortlicher Lufthansa-Manager, eine Nacht im unternehmenseigenen Test-Center in der Nähe von Frankfurt auf der Neuentwicklung zu verbringen. Selbst die Vorstände buchen hier immer wieder Nächte in der simulierten Business- und First Class zum Probeschlafen. Bislang, so hört man, kam die neue Businessclass bei all dem gut weg.

Wer aber seinen Sitz komplett ausfährt, um die Horizontale von 180 Grad mit einer Wasserwaage zu prüfen, sollte dies nicht im parkenden Flugzeug tun, sondern nur während des Fluges. Denn am Boden ist die Liegefläche mit 177 Grad noch ganz leicht geneigt.

Dienstleister



Volles flaches Bett

Erst bei Reisegeschwindigkeit klappt es mit der 180-Grad-Horizontale – weil dann der Jet mit leicht erhobener Nase und bei einem Anstellwinkel von drei Grad fliegt.

Mittlerweile kursieren in den einschlägigen Luftfahrtsforen im Internet erste Meldungen über die neue Businessclass der Lufthansa. Der Tenor ist eindeutig: Jetzt, da das volle flache Bett angeboten wird und der Sitz zudem über mehr Komfort verfügen soll, habe die Airline den Anschluss an die Konkurrenz gefunden.

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