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Fraport Terroranschläge machen Flughafenbetreiber vorsichtig

Trotz ausgedehnter Streiks beim Hauptkunden Lufthansa hat der Flughafenbetreiber Fraport im vergangenen Jahr gut verdient. Die Terrorangst der Passagiere macht das Unternehmen aber vorsichtig.

Die größten Flughäfen der Welt
Suvarnabhumi International Airport Quelle: dpa
Incheon - Seoul Quelle: dpa
Denver Quelle: REUTERS
Singapur Quelle: dpa
JFK Airport in New York Quelle: REUTERS
südchinesische Airport Guangzhou Quelle: dpa
Istanbul Airport Quelle: REUTERS

Die Furcht der Touristen vor weiteren Terroranschlägen trübt die Geschäftsaussichten des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport.

Nach teils kräftigen Zuwächsen im vergangenen Jahr rechnet der MDax-Konzern für 2016 nur mit einem Passagierwachstum zwischen 1 und 3 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch zur Bilanzvorlage mitteilte. Umsatz und Gewinn werden nach der Prognose nur noch leicht steigen.

Als Grund nannte Fraport-Chef Stefan Schulte vor allem die Buchungszurückhaltung der Kunden für Flüge in die Türkei.

Bester Flughafen Deutschlands

Dank wachsender Passagierzahlen hatte Fraport 2015 mehr verdient. Besonders die Flughafen-Shops und steigende Parkplatzeinnahmen spülten mehr Geld in die Kasse, wie Fraport am Mittwoch mitteilte. So stieg der Umsatz um 8,4 Prozent auf 2,58 Milliarden Euro. 2016 sollen die Erlöse 2,65 Milliarden erreichen. Der Gewinn legte 2015 um 17,8 Prozent auf 276,5 Millionen Euro zu.

Ohne die Streiks beim Hauptkunden Lufthansa hätte die Bilanz noch besser ausgesehen. Rund 800 000 Passagiere fehlten so in den Terminals und den dort platzierten Shops, mit deren Hilfe Fraport einen Großteil des Umsatzes macht. Pro Passagier blieben 3,62 Euro Einzelhandelsgewinn (+5,5 Prozent) beim Flughafenbetreiber hängen. Das Frachtaufkommen fiel wegen des schwachen Welthandels im Jahresvergleich um 2,6 Prozent auf 2,1 Millionen Tonnen.

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Die im vergangenen Jahr erhöhte Dividende will Fraport bei 1,35 Euro belassen. Statt eines prognostizierten Passagierwachstums zwischen 3 und 4 Prozent schaffte Deutschlands größter Flughafen im Vergleich zum Vorjahr nur ein Plus von 2,5 Prozent auf gut 61 Millionen Fluggäste.

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