Gute Nachricht für Visa und Mastercard China lockert das Kreditkartenmonopol

Chinas Führung will Einschränkungen bei der Bezahlung mit internationalen Kreditkarten lockern. Davon könnten ausländische Bewerber wie Visa oder Mastercard profitieren.

In China dürfen bald auch ausländische Kreditkartenunternehmen auf den Markt. Quelle: dpa

China plant eine Öffnung seines Marktes für Kreditkarten-Abrechnungen und erfreut damit Visa und Mastercard. Die Führung in Peking blieb zwar vage hinsichtlich der Details, erklärte aber, ausländische Konzerne, die die Kriterien erfüllten, könnten ihre eigenen Abbuchungsfirmen aufbauen.

Einzelheiten wurden nach der Sitzung des Staatsrates nicht genannt. Visa, der weltweit größte Kreditkarten-Anbieter, begrüßte die Ankündigung dennoch. "Wir freuen uns darauf, die genauen Details zu erfahren", sagte Visa-Chef Charlie Scharf in einer Telefonkonferenz.

Man werde mit den zuständigen Stellen in China zusammenarbeiten, um zu klären, unter welchen Bedingungen Visa auf dem vielversprechenden Markt mitmischen könne. Ähnlich äußerte sich Mastercard. Die Entwicklung werde genau beobachtet, man freue sich auf den Wettbewerb auf dem Markt.

Der elektronische Zahlungsverkehr in der Volksrepublik wächst rasch, nicht zuletzt wegen des Booms bei Online-Händlern. Der Zugang für ausländische Firmen auf dem Markt für die Abrechnung von Kredit- und Bankkarten ist aber umstritten.

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Im Juli 2012 hatte die Welthandelsorganisation WTO China vorgeworfen, es diskriminiere US-Firmen und bevorzuge die staatliche Firma China UnionPay. China verlangt von allen ausländischen Karten-Firmen, das Netzwerk von UnionPay für Yuan-Zahlungen zu nutzen. Damit müssen Firmen wie Visa und Mastercard bei jeder Transaktion an UnionPay und die Bank, die die Karte ausgegeben hat, zahlen. International nutzen Visa und Mastercard hingegen ihre eigenen Netzwerke.

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