Hafen- und Logistikkonzern Boomender Welthandel schiebt HHLA an

Der Hamburger Hafen- und Logistikkonzern HHLA hat dank der positiven Entwicklung des Welthandels mehr Container umgeschlagen. Der Konzernumsatz wuchs in den ersten neun Monaten um 8,3 Prozent.

Containerbrücken stehen in Hamburg am Containerterminal Burchardkai der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) auf dem Gelände. Quelle: dpa

Der wachsende Welthandel sorgt beim Hamburger Hafen- und Logistikkonzern HHLA für einen kräftigen Gewinnanstieg. Der Betriebsgewinn des börsennotierten Teilkonzerns kletterte in den ersten neun Monaten um fast 24 Prozent auf 142,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dazu trug vor allem der wachsende Warenverkehr mit China und der Zubringerverkehr mit der Ostseeregion bei, die beide zweistellig zulegten.

Insgesamt bewegte die HHLA von Januar bis September 5,5 Millionen Standardcontainer an den Containerterminals in Hamburg und im Schwarzmeerhafen Odessa, ein Plus von 10,8 Prozent.

Der Umsatz kletterte in der Hafenlogistik im gleichen Zeitraum um rund neun Prozent auf 919 Millionen Euro. Der Konzern, zu dem auch das Immobiliengeschäft zählt, steigerte das operative Ergebnis um 22,3 Prozent auf 155 Millionen Euro, der Konzernumsatz erhöhte sich auf 943 Millionen Euro. Angesichts der guten Zwischenbilanz sieht sich die HHLA auf Kurs für ihre unlängst erhöhten Jahresziele. Demnach erwartet der börsennotierte Unternehmensteil Hafenlogistik ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) zwischen 135 und 155 Millionen Euro.

Marktanteile der größten 10 Container-Reedereien

Der Konzern geht von einem Ebit in einer Bandbreite von 150 bis 170 Millionen Euro aus. Sowohl bei der Prognose für den Konzern als auch für den Teilkonzern Hafenlogistik sind mögliche Einmalbelastungen für den Umbau der Containersparte von 15 Millionen Euro enthalten.

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