Hoch verschuldet Deutsche Unikliniken brauchen Geld

Zwei Drittel der 33 deutschen Universitätskliniken machen inzwischen Verluste. Um weiter in ihre Forschung investieren zu können, hoffen die Kliniken auf finanzielle Unterstützung.

Zwei Drittel der deutschen Unikliniken schreiben rote Zahlen. Quelle: dpa

Die Universitätskliniken in Deutschland fordern eine Finanzspritze, um weiter maßgeblich zu medizinischem Fortschritt und spezialisierter Versorgung beitragen zu können. Das Defizit der bundesweit 33 Universitätskliniken (UK) summiere sich auf gut 160 Millionen Euro für 2013 und werde im laufenden und im kommenden Jahr voraussichtlich weiter steigen, beklagt Stefan Uhlig von der UK Aachen. Die Unikliniken spielten mit der Behandlung schwerer und seltener Krankheiten sowie bei Lehre und Forschung eine besondere Rolle.g

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Christoph Hoppenheit vom UK Münster warnte, der international hohe Standard sei mit den bisherigen Finanzmitteln kaum zu halten. Angesichts der zahlreichen Aufgaben der Universitätsmedizin müsse es auch einen finanziellen „Aufschlag“ geben, verlangte der Ärztliche Direktor der UK Düsseldorf, Klaus Höffken. Die Hochschulmedizin sei trotz ihrer Bedeutung für die medizinische Versorgung chronisch unterfinanziert. Zwei Drittel der 33 UK schrieben inzwischen rote Zahlen.

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