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Immobilienkonzern Vonovia setzt Werben um Deutsche Wohnen mit einem Gewinnplus fort

Die Bochumer vermeldeten einen deutlichen Wertanstieg ihrer Immobilien von rund 4,2 Milliarden Euro. Quelle: dpa

Die Geschäfte für Deutschlands größten Immobilienkonzern Vonovia laufen dank Auslandszukäufen und höherer Mieteinnahmen besser als erwartet. Die Jahresprognose steigt.

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Die Geschäfte für Deutschlands größten Immobilienkonzern laufen dank Auslandszukäufen und höherer Mieteinnahmen besser als erwartet. Vonovia kann mit einem Gewinnplus und einer erhöhten Jahresprognose im Rücken einen neuen Anlauf zur Übernahme des kleineren Rivalen Deutsche Wohnen unternehmen.

Im ersten Halbjahr erhöhte sich der Gewinn aus dem operativen Geschäft (Group FFO) - die bei Immobilienfirmen zentrale Kennziffer - vor allem durch organisches Wachstum wie Neubau und Modernisierung von Wohnungen um 13,1 Prozent auf 764,7 Millionen Euro, wie der Bochumer Dax-Konzern am Freitag mitteilte. Die Mieten erhöhten sich im Schnitt auf 7,29 Euro pro Quadratmeter - das waren 3,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

„Wir sind weiterhin auf Kurs“, sagte Vonovia-Chef Rolf Buch. Seine Jahresprognose erhöhte der Konzern. Für 2021 peilt Vonovia damit weitere Zuwächse an: Der Group FFO werde nach 1,35 Milliarden Euro im Vorjahr nun in einer Bandbreite zwischen 1,465 und 1,515 Milliarden Euro erwartet - die Spanne wurde damit um 50 Millionen Euro in die Höhe geschraubt. Zudem vermeldeten die Bochumer einen deutlichen Wertanstieg ihrer Immobilien von rund 4,2 Milliarden Euro.

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Vonovia will die neue öffentliche Offerte an die Aktionäre der Deutschen Wohnen noch im August vorlegen. Die Finanzaufsicht BaFin hatte am Donnerstag den Weg dafür frei gemacht. Die Bochumer bieten nun 53 Euro je Aktie - insgesamt mehr als 19 Milliarden Euro - für den kleineren Rivalen aus Berlin. Um die Schwelle von 50 Prozent an Deutsche Wohnen nun sicher zu überschreiten, hat sich Vonovia schon im Vorfeld fast 31 Prozent der Anteile gesichert. Beide Unternehmen seien sich einig, dass man gemeinsam die Herausforderungen am Wohnungsmarkt „wesentlich kraftvoller bewältigen kann“, teilte Vonovia mit.

Mehr zum Thema: Die geplatzte Fusion von Deutschlands größten Mietkonzernen ist eine Blamage. Insider werfen Vonovia haarsträubende Fehler vor.

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