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Insolvenz Die führenden Insolvenzkanzleien im ersten Halbjahr 2016

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Denkhaus legt den KTG-Agrar-Sumpf trocken

Kaum anders lief es bei der Duisburger Kanzlei Hammes, die es auf die gleiche Schlagzahl brachte. Malte Köster von WillmerKöster gelang indes mit dem Verkauf des Modeunternehmens Zero ein großer Wurf, an dem auch Co-Insolvenzverwalter Tim Beyer von Schultze & Braun beteiligt war.

BRL Boege Rohde Luebbehuesen glänzte derweil mit einem deutlichen Anstieg der Verfahrenszahlen. So wurden Anfang 2016 mehrere Verfahren des Lüneburger Tiefkühl-Fischproduzenten Pickenpack eröffnet. Als Verwalter der betroffenen Gesellschaften amtet BRL-Partner Friedrich von Kaltenborn-Stachau.

Sein Kollege Stefan Denkhaus kümmert sich derweil um den havarierten Energieversorger EEV mit Sitz in Meppen und setzt dabei auf die bewährte Kooperation mit Dietmar Penzlin von Schmidt-Jortzig Petersen Penzlin, der für die EEV-Tochtergesellschaft zuständig ist.

Das Tandem Denkhaus-Penzlin war schon gemeinsam bei Prokon im Einsatz und arbeitete in dem Verfahren unter anderem mit Dorothee Madsen, damals Rechtsanwältin und Insolvenzverwalterin für Kebekus et Zimmermann, zusammen, die im Prokon-Gläubigerausschuss saß. Seit Juni soll die Verwalterin nun für BRL den Raum Bochum und Dortmund erschließen. An Arbeit mangelt es der Kanzlei derzeit offenkundig nicht. Auch das zweite Halbjahr lief gut an. So wurde Denkhaus jüngst zum Sachwalter beim Ackerbaukonzern KTG Agrar bestellt und darf sich dort der Trockenlegung sumpfigen Terrains widmen.

Insolvenzkanzleien im ersten Halbjahr 2016: Plätze 31 bis 21

Zu den Großpleiten 2016 zählt schon jetzt die Insolvenz der Modegruppe Steilmann. Für die fachgerechte Verwertung der Einzelteile zeichnet Frank Kebekus von Kebekus et Zimmermann verantwortlich. Die Verfahrenszahlen der Düsseldorfer liegen denn auch deutlich über Vorjahr.

Auch das Team von Niering, Stock, Tömp war mit textilem Niedergang befasst - beim Futterstoffhersteller A. Weyemann Söhne GmbH & Co. KG, gegründet 1839. Derweil lotete Peter-Alexander Borchardt von der Kanzlei Reimer Rechtsanwälte die Untiefen der Magellan Maritime Services aus, die zuvor Tausende Anleger von der Sinnhaftigkeit von Container-Investments überzeugt hatte.

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