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Konzernumbau Bilfinger macht weiter Verluste

Der Konzernumbau vom Bauunternehmen zum Industriedienstleister ist teurer als geplant. Die Kosten dafür haben Bilfinger in die Verlustzone gedrückt. Allerdings gibt es auch positive Nachrichten für den kriselnden Konzern.

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Der Konzernumbau ist doch teurer als geplant. Quelle: dpa

Mannheim Kosten für den Konzernumbau haben den kriselnden Industriedienstleister Bilfinger im dritten Quartal in die Verlustzone gedrückt. Unter dem Strich betrug der Fehlbetrag 21 Millionen Euro, wie der SDax-Konzern am Dienstag in Mannheim mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte Bilfinger einen Gewinn von 457 Millionen Euro ausgewiesen. Darin enthalten war allerdings ein Gewinn aus dem Verkauf der Bau- und Gebäudedienstleistungen in Höhe von 539 Millionen Euro.

Im eigentlichen Geschäft lief es für Bilfinger besser. Die Leistung fiel zwar von Juli bis September im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 998 Millionen Euro, bereinigt um Unternehmensverkäufe und Währungseffekte legte sie aber nach 13 Quartalen erstmals wieder zu. Der Auftragseingang kletterte auch dank Großaufträgen um 11 Prozent. Der operative Gewinn (Ebita bereinigt) erreichte mit 21 Millionen Euro den Vorjahreswert.

Für das laufende Jahr bestätigte Konzernchef Tom Blades die Gewinnprognose. Er stellte für 2017 weiter ein ausgeglichenes operatives Ergebnis in Aussicht. 2016 lag dieses bei 15 Millionen Euro. Allerdings rechnet er nun mit einem weniger starken Rückgang bei der Leistung. Der Auftragseingang aus dem fortgeführten Geschäft soll wachsen. Durch Spartenverkäufe, umfangreiche Sparmaßnahmen sowie eine neue Strategie hatte Blades den Konzern zuletzt umfassend umgekrempelt.

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