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Kooperation in vier Städten Wenn der Uber-Fahrer den Flixbus-Gast übernimmt

Uber kooperiert in vier Städten mit Flixbus Quelle: imago images

Fernbusse sind ein beliebtes Reisemittel für kostenbewusste Menschen. Oft halten sie aber nicht direkt am Wunschort. Um die Anbindung zu verbessern, kooperiert Flixbus nun mit dem Dienst Uber.

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Was den Onlineshops die letzte Meile in die Haushalte ist, ist den Fernbus-Anbietern der letzte Kilometer von der Haltestelle zum eigentlichen Ziel – den müssen die Fahrgäste selbst zurücklegen. Ein Fernbus-Riese will das Reisenden künftig erleichtern: Ab dem 22. März können Flixbus-Fahrgäste direkt einen Uber-Fahrer ordern.

Die beiden Unternehmen gaben bekannt, dass in vier Städten ein Test beginnen soll: In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München wird der Service zunächst zur Verfügung stehen. Zuvor hatten der Fernbus-Anbieter und der Fahrdienstleister einen ähnlichen Versuch in zwölf französischen Städten gestartet. Die Ergebnisse waren offenbar zufriedenstellend genug, um sich nach Deutschland zu wagen. 

Fernbusreisende können künftig über die Uber-App Fahrten buchen, mit denen sie zu einer Flixbus-Haltestelle gebracht oder von dort abgeholt werden möchten. Dazu werden ihnen „virtuelle“ Abholplätze angezeigt. Einen offiziellen Standplatz wie Taxi-Unternehmen haben Uber-Fahrer nämlich nicht. 

Der Service ist zunächst auf die vier Städte beschränkt, weil Uber nur dort präsent ist. Gefahren werden die Fahrgäste dort von Fahrern mit Personenbeförderungsschein. In anderen Ländern können auch Privatpersonen ihr Fahrzeug für das Angebot nutzen. 

Der springende Punkt an der Kooperation ist, dass die App nun in der Lage ist, den Standort des Fahrgastes zu ermitteln. Eine Reservierung soll möglich sein. Der Kunde findet dann seinen Weg über die App zu dem bereitstehenden Fahrer. 

Diese Art Kooperation soll für Uber nicht die letzte in Deutschland sein. Die Pedelecs der Uber-Tochter Jump sollen in Zukunft auch über die App der Berliner Verkehrsbetriebe zu mieten sein.

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