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Krankenhäuser Verdi ruft zum Streik bei Vivantes und Charité auf

In dem Tarifstreit haben die Beschäftigten der Berliner Krankenhäuser einen dreitägigen Arbeitsstreik begonnen. Verdi fordert die Angleichung der Arbeitsbedingungen.

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Die landeseigenen Krankenhäusern haben planbare Eingriffe abgesagt. Quelle: dpa

An den landeseigenen Krankenhäusern Vivantes und Charité in Berlin läuft seit Montagmorgen der dreitägige Streik der Pflegekräfte und anderer Beschäftigter. Es seien bis Mittag weitere Gespräche über eine Notdienstvereinbarung mit den beiden Kliniken geplant, sagte die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Verdi, Meike Jäger, am Morgen im RBB-Inforadio. „Wir haben natürlich ein Interesse, diese Notdienstvereinbarung so abzuschließen, dass das Streikrecht der Beschäftigten auch gewahrt bleibt.“

Die Arbeitgeberseite sei nicht bereit, planbare Operationen abzusagen, wenn sich eine hohe Streikbereitschaft abzeichne.

Die Gewerkschaft kämpft in der Tarifauseinandersetzung unter anderem für eine Angleichung der Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten, auch in den Tochterunternehmen. Außerdem geht es um einen Tarifvertrag, der eine Mindestpersonalausstattung für Stationen und Bereiche festlegt.

Er soll zudem Regelungen zum Belastungsausgleich enthalten für den Fall, dass diese tarifvertraglichen Vorgaben nicht eingehalten werden. Außerdem wollen Angestellte von Vivantes-Tochterunternehmen den vollen Tariflohn des öffentlichen Dienstes erhalten.

Sowohl Vivantes als auch die Charité haben planbare Eingriffe abgesagt. Vor der Vivantes-Zentrale in Reinickendorf ist ab 10.30 Uhr eine Kundgebung geplant. Der Arbeitskampf soll bis Donnerstag, 6 Uhr, andauern.

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