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Krankenhausbetreiber Rhön Klinikum steigert Gewinn um über 30 Prozent

Die Einigung über die Forschungsfinanzierung hat sich für Rhön Klinikum gelohnt. Auch ein Einmaleffekt von 20 Millionen Euro treibt den Gewinn in die Höhe.

Der operative Gewinn der Krankenhaus-Kette Rhön Klinikum stieg in den ersten neun Monaten um gut 32 Prozent. Quelle: dpa

FrankfurtFür die Krankenhaus-Kette Rhön Klinikum zahlt sich die Einigung über die Finanzierung von Forschung und Lehre an den Uni-Kliniken Gießen und Marburg aus. Der operative Gewinn (Ebitda) stieg in den ersten neun Monaten um gut 32 Prozent auf 102,5 Millionen Euro, wie der Konzern aus Bad Neustadt an der Saale am Freitag mitteilte.

Dazu trug ein Einmaleffekt von 20 Millionen Euro bei, der auf die schon 2017 getroffene, aber erst kürzlich von Wirtschaftsprüfern attestierte Vereinbarung mit dem Land Hessen zurückgeht. Der Streit über die Trennungsrechnung hatte Rhön lange belastet.

Dabei ging es um die Aufteilung von Kosten, die den Uni-Kliniken durch Forschung und Lehre einerseits und Krankenversorgung andererseits entstehen.

Auch in der Zukunft rechnet Rhön mit positiven Effekten aus der Einigung. Der Konzern bestätigte sein Ziel, 2018 ein Ebitda von 117,5 bis 127,5 Millionen (2017: 97,8 Millionen) Euro zu erzielen.

Beim Umsatz peilt Rhön weiter 1,24 Milliarden (2017: 1,21 Milliarden) Euro an, wobei die Zahl fünf Prozent darüber oder darunter liegen kann. In den ersten neun Monaten legte der Umsatz um 2,9 Prozent auf 928,5 Millionen Euro zu.

In dieser Zeit wurden an den insgesamt fünf Klinikstandorten des SDax-Unternehmens rund 644.000 Patienten behandelt - zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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