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LeasingspezialistenGrenke kommt nicht zur Ruhe

Keine Ruhe in Sicht beim krisengeschüttelten Leasingspezialisten Grenke: Chefin Antje Leminsky wird das Unternehmen Ende des Monats verlassen. Ihr Nachfolger kommt von der Bayerischen Landesbank. 15.06.2021 - 08:09 Uhr

Grenke war im vergangenen Jahr wegen seines Geschäftsmodells und des Umgangs mit Franchise-Gesellschaften in die Kritik geraten.

Foto: dpa

Beim krisengeschüttelten Leasingspezialisten Grenke kehrt weiter keine Ruhe ein. Am Montagabend gab das Unternehmen überraschend den baldigen Abgang seiner mehrjährigen Chefin bekannt. Antje Leminsky habe sich aus persönlichen Gründen entschieden, nach acht Jahren im Vorstand, davon drei Jahre als Vorstandsvorsitzende, das Unternehmen zum 30. Juni 2021 zu verlassen, hieß es. „Der Aufsichtsrat dankt Frau Leminsky für ihre wertvolle Arbeit in den letzten Jahren. Wir bedauern sehr, dass sie Grenke verlassen wird“, wurde Aufsichtsratschef Ernst-Moritz Lipp in einer weiteren Mitteilung zitiert.

Grenke war im vergangenen Jahr wegen seines Geschäftsmodells und des Umgangs mit Franchise-Gesellschaften in die Kritik geraten. Seitdem versuchte das Unternehmen, die Vorwürfe zu entkräften. Mitte Mai 2021 gab Grenke schließlich bekannt, von der Prüfungsgesellschaft KPMG ein uneingeschränktes Testat für den Konzernabschluss 2020 bekommen zu haben.

Laut Mitteilung vom Montag hieß es nun von Noch-Vorstandschefin Leminsky, nach dem uneingeschränkten Testat von KPMG, dem „achtbaren“ Geschäftsverlauf in den ersten Monaten des Jahres 2021 und der nunmehr abgeschlossenen aufsichtlichen Prüfung eine neue Herausforderung annehmen zu wollen. Ihr Nachfolger bei Grenke wird zum 1. August Michael Bücker, zuletzt Mitglied des Vorstands der Bayerischen Landesbank. Während der Übergangsphase greifen laut Mitteilung die Vertretungsregelungen innerhalb des Vorstands.

Mehr zum Thema: Der Kurs des Leasinganbieters Grenke war im vergangenen Monat abgestürzt, weil das Unternehmen kaum Transparenz zeigt. Das könnte einen simplen Grund haben: Einen großen Teil des Gewinns verdankt Grenke der Nachlässigkeit seiner Kunden.

dpa
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