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Letzte Aktien verkauft Reisekonzern TUI steigt bei Air Berlin aus

Exklusiv

Der Reisekonzern TUI hat seine letzten Air-Berlin-Aktien verkauft. Es steht nicht gut um Deutschlands zweitgrößte Airline.

Quelle: dpa

Ende November noch hielt die Leibniz-Service GmbH, eine Tochter von TUI Travel, knapp drei Prozent der Air-Berlin-Aktien – heute sind es null. Der Reisekonzern Tui hat sein Engagement „seit August 2014 sukzessive reduziert“, sagte ein TUI-Sprecher WirtschaftsWoche Online.

Mitte Juli, bestätigte er, habe TUI sich von den letzten 25.000 Aktien getrennt. Air Berlin sei kein strategisches Investment mehr, heißt es zur Begründung.

Schon 2009 hatte der Konzern zehn Prozent an Air Berlin als Gegenleistung dafür bekommen, dass Air Berlin 14 Flugzeuge des defizitären Billigfliegers Tuifly übernahm. Zudem wollte sich der Hannoveraner Reiseriese günstige Flüge für seine Urlauber sichern.

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Doch die Atmosphäre ist längst abgekühlt. Air Berlin möchte die Mietflieger schon lange kündigen, weil sie dem Vernehmen nach beim Betrieb im Vergleich zu anderen Leasingmaschinen bis zu 100 Millionen Euro im Jahr draufzahlt. Doch Tui will den Vertrag nicht lösen.

Wahr ist aber auch: Für die Tui kam der Ausstieg zu einer guten Zeit. Denn angesichts der anhaltend schlechten Zahlen ist die Air Berlin Aktie seit längerem unter Druck. So sackte der Kurs am Donnertag um bis zu sechs Prozent ab -, nachdem die Linie einen erneut angewachsenen Halbjahresverlust von fast 250 Millionen Euro meldete, gut 13 Prozent vom Umsatz.

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