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Lockdown-Folgen Gastgewerbe leidet weiter unter Corona

Restaurants leiden unter dem Corona-Lockdown, denn Besucher können sie momentan nicht empfangen. Quelle: dpa

Zwar erholten sich die Umsätze im Gastgewerbe im Februar leicht im Vergleich zum Januar, allerdings leidet die Branche sehr unter den Folgen des Lockdowns. Besonders betroffen waren Hotels und Beherbergungsunternehmen.

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Das Gastgewerbe in Deutschland leidet weiter schwer unter den Folgen des Corona-Lockdowns. Im Februar erholten sich die Umsätze zwar preisbereinigt leicht um 1,2 Prozent zum Januar, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Gemessen am Vorkrisenniveau bleiben die Rückgänge aber immens: So lagen die Umsätze von Betrieben wie Hoteliers, Restaurants und Cafés insgesamt um fast 69 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Besonders betroffen waren in Februar abermals Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen, die gemessen am Vorjahresmonat fast 82 Prozent ihrer Erlöse einbüßten. In der Gastronomie fiel der Umsatz gegenüber Februar 2020 um knapp 62 Prozent. Etwas besser kamen Caterer davon (minus 46 Prozent). Wegen der Krise haben Tausende Minijobber, aber auch regulär beschäftigte Menschen im Gastgewerbe ihren Job verloren, wie jüngst eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag zeigte.

Mehr zum Thema: Zwischen Lockdown und Lockerung: Die Volatilität der Pandemie erschwert Konjunkturanalysen. Forscher haben hochfrequente Indikatoren entwickelt, die der Wirtschaft schneller als herkömmliche BIP-Daten den Puls fühlen.

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