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Lufthansa-Tochter Eurowings bleibt auf starkem Wachstumskurs

Profiteur der Air Berlin-Pleite: Eurowings. Quelle: dpa

Im ersten Quartal wuchs die Zahl der Passagiere um 40 Prozent.

Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings zeigt sich mit dem Jahresauftakt sehr zufrieden. "Das erste Quartal ist für uns gut gelaufen, der März war extrem stark", sagte Geschäftsführer Oliver Wagner am Mittwoch. "Wir sind nach wie vor die am schnellsten und stärksten wachsende Airline in Europa." Im ersten Quartal sei die Passagierzahl um mehr als 40 Prozent gestiegen bei einem Marktwachstum von vier bis fünf Prozent. Eurowings profitiert vor allem davon, dass das Unternehmen die mit der Pleite von Air Berlin frei gewordenen Kapazitäten übernehmen konnte. Die Lufthansa hatte gut die Hälfte der 144 Flugzeuge von Air Berlin übernommen, um Eurowings auszubauen.

Angesichts der weiterhin hohen Nachfrage sei er auch optimistisch über das Sommergeschäft, ergänzte Wagner. Am stärksten baut Eurowings derzeit das Angebot am Flughafen München aus auf rund 40 Zielorte, darunter Langstreckenflüge in die USA und zur Dominikanischen Republik. Die Kapazität werde auf zehn Flugzeuge verdoppelt, kündigte Wagner an.

Noch offen ist, ob die Lufthansa-Tochter auch ab Juni noch Flugzeuge von Laudamotion, in der die ehemalige Air-Berlin-Tochter Niki aufging, einsetzt. Ursprünglich habe Eurowings acht Maschinen per Leasingvereinbarung nutzen wollen, jetzt seien es nur vier, erklärte Wagner. Die Gespräche mit Laudamotion liefen noch. Der österreichische Ferienflieger des Niki-Gründers und Ex-Rennfahrers Niki Lauda soll vom Lufthansa-Rivalen Ryanair übernommen werden. Vor diesem Hintergrund hatte Laudamotion in dieser Woche bekannt gegeben, nach nur zwei Monaten die Zusammenarbeit mit der Thomas-Cook-Tochter Condor Ende April einzustellen.

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