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Luxusreisen 10 Ideen für einen Ausbruch aus dem Alltag

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Kreuzflüge mit dem Privatjet

Wer Schiffe mag und eine spektakuläre Route mit hohem Erlebniswert sucht, bucht eine „Expedition im Herzen der Nordwestpassage“ mit dem Fünf-Sterne-Dampfer „Hanseatic“. Start und Ziel der im August und September 2017 angebotenen Kreuzfahrt ist Kangerlussuaq an der Westküste Grönlands, von dort geht es durch die Inselwelt Nordkanadas und der Arktis (ab 12.300 Euro pro Person inklusive An- und Abreise, www.hl-cruises.de).

Eine

Bizarre Eislandschaften und Begegnungen mit Eisbären, Robben und Walen stehen bei der 19 Tage langen Reise auf dem Programm. Der für traditionelle Kreuzfahrten obligatorische Smoking und das Abendkleid können bei dieser Reise von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten daheim bleiben – Anorak, Jeans und dicke Pullover genügen.

Kreuzflüge mit Hapag-Lloyds firmeneigenen Privatjet

Auch Kreuzflüge mit dem firmeneigenen Privatjet „Albert Ballin“ bietet Hapag-Lloyd an, zum Beispiel eine 21 Tage lange Reise rund um Australien und Neuseeland im April kommenden Jahres (60.500 Euro pro Person im Doppelzimmer, www.hl-cruises.de). Der Jet hat nur 44 Sitzplätze, erster Zwischenstopp der in Hamburg startenden Reise ist die thailändische Badeinsel Ko Samui. Von dort geht es zuerst nach Australien, dann nach Neuseeland und schließlich nach einem Stopover auf den Malediven zurück nach Hamburg. Zwischenstationen sind zum Beispiel Perth, Adelaide, Ayers Rock und Cairns, Queenstown, Rotorua und Auckland. Übernachtet wird in Hotels der Fünf-Sterne-Kategorie, im Preis enthalten sind auch die Verpflegung und alle Getränke im Flugzeug.

Ein echtes Weltraum-Schnäppchen: Das Orbit-Angebot von Virgin Galactic. (zum Vergrößern bitte anklicken) Quelle: Presse

Das teuerste und mit Sicherheit auch spektakulärste Luxusreiseangebot weltweit ist eine Mondumrundung (12,3 Millionen Euro, www.spaceadventures.com). Genaugenommen sind für die Mondfahrt allerdings nur Reservierungen möglich – die erste Expedition zum Erdtrabanten ist erst für 2018 geplant. Die Reise in einer russischen Soyuz-Rakete soll vom Weltraumbahnhof Baikonur starten und zehn Tage dauern. Ob die exklusive Pauschalreise aber jemals stattfindet, steht buchstäblich in den Sternen: Bislang führten die Flüge in den Orbit nur bis zur Weltraumstation ISS, der letzte von bislang sieben Weltraumtouristen verbrachte 2009 mehrere Tage an Bord. Weil in den Raumtransportern nicht genug Platz ist, können Interessenten sich auf eine Warteliste setzen lassen. Der nächste freie Platz soll allerdings schon länger vergeben sein: an die britische Sängerin Sarah Brightman. Ein echtes Weltraum-Schnäppchen ist das Orbit-Angebot von Virgin Galactic (236.000 Euro, www.virgingalactic.com). Ängstlich sollte man nicht sein: Ein SpaceShipTwo-Prototyp stürzte im Herbst 2014 ab, ein Pilot kam ums Leben.

Zu den Highlights der Familienreise „Family & Kids in Florida“ gehören Besuche in Disneyworld – inklusive Frühstück mit Goofy - den Universal Studios und dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral, Baden in Miami Beach und die Fahrt nach Key West über die vielen Brücken. Quelle: Fotolia

Was ihre Lebenssituation angeht, unterscheiden sich die meisten Luxusreisenden nicht von „normalen“ Touristen: Immer öfter sind sie als Familie unterwegs, häufig auch in Patchwork-Konstellationen oder als alleinerziehende Mütter oder Väter mit Kindern. Speziell für diese Zielgruppe wurde die Familienreise „Family & Kids in Florida“ konzipiert (10.000 Euro für einen Erwachsenen und zwei Kinder, zehn Übernachtungen inklusive Flug und Mietwagen, www.windrose.de). Übernachtet wird in luxuriösen Fünf-Sterne-Hotels wie dem Four Seasons Resort Orlando at Walt Disney World Resort. Zu den Highlights gehören Besuche in Disneyworld – inklusive Frühstück mit Goofy - den Universal Studios und dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral, Baden in Miami Beach und die Fahrt nach Key West über die vielen Brücken.

Das familientaugliche Kontrastprogramm bietet das Hofgut Rembs im Westerwald, eine knappe Autostunde von Frankfurt entfernt. Luxus wird hier minimalistisch definiert: Zur Kim Ranch (270 Euro pro Nacht und Familie, www.c-und-m.de ) gehört nicht nur ein Bauernhof mit Westernpferdezucht, Rinderverleih, Schafen, Hühnerstall und Bio-Shop, sondern auch fünf Wiesenzelte mitten in der Pampa. Die Zelte sind so rustikal eingerichtet wie eine Bauernstube – mit Esstisch und Bollerofen, Etagenbetten und Bänken mit Grill vor der Tür. Statt elektrischem Strom gibt es Öllampen, statt eines Badezimmers fließend kaltes Wasser und Plumpsklo, dafür aber jede Menge Platz für Kinder. Was gestressten Managern mit vernachlässigter Familie ebenfalls gefallen könnte: Die unkonventionelle Unterkunft ist garantiert Handy- und WLan-freie Zone.

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