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LVMH, Beiersdorf, Trigema Stellen diese Unternehmen bald medizinische Produkte her?

Not macht erfinderisch: Wegen der Coronakrise werden medizinische Produkte wie Atemschutzmasken und Beatmungsgeräte knapp. Einige fachfremde Unternehmen wollen ihre Produktion deswegen nun umstellen – zumindest zum Teil.

Coronavirus LVMH Quelle: REUTERS
Coronavirus Beiersdorf Quelle: REUTERS
Coronavirus Trigema Quelle: dpa
Coronavirus Breckle Quelle: dpa
Coronavirus GM Quelle: dpa
Coronavirus Ford Quelle: AP
Coronavirus Dyson Honda Quelle: imago images
Pernod RicardDer französische Spirituosen-Hersteller Pernod Ricard spendet in der Coronakrise reinen Alkohol für die Produktion von Desinfektionsmitteln. Das Unternehmen habe beschlossen, Laboratoire Cooper 70.000 Liter reinen Alkohol zur Verfügung zu stellen, hieß es in einer Mitteilung. Demnach ist Laboratoire Cooper einer der führenden französischen Hersteller von Desinfektionsgels für Apotheken. Der Hersteller könne mit dem gespendeten Alkohol etwa 1,8 Millionen 50-Milliliter-Fläschchen produzieren. Zu Pernod Ricard gehören Marken wie Absolut Vodka, Havana Club oder Jameson Whiskey. Auch in anderen Ländern gebe es entsprechende Projekte. In den USA stelle die Produktionsstätte von Pernod Ricard mit Sitz in Fort Smith in Arkansas etwa auf Anfrage der Regierung Desinfektionsmittel her. In Spanien und Irland hätten Pernod Ricard Spanien und Irish Distillers angekündigt, ihre technischen und personellen Ressourcen und Produktionsanlagen in den Dienst der Behörden zu stellen. Auch in Schweden spende die Absolut-Vodka-Destillerie Alkohol in großen Mengen. Quelle: dpa
Der italienische Autokonzern FCA plant eine seiner Fabriken zur Herstellung von Atemschutzmasken umzubauen. Fiat Chrysler Automobiles (FCA) will die Masken anschließend an medizinisches Personal spenden. Ziel sei es, mehr als eine Million Gesichtsmasken pro Monat zu produzieren. Nach Unternehmensangaben sollen die Schutzmasken in einem asiatischen Werk hergestellt werden. Quelle: REUTERS
Auch der Hemdenhersteller Eterna aus dem niederbayerischen Passau hat angesichts der Corona-Krise mit der Produktion von Gesichtsmasken begonnen. Im slowakischen Eterna-Werk sei die Produktion auf Schutzmasken umgestellt worden, wie ein Sprecher mitteilt. Künftig sollen bis zu 25 000 Masken pro Tag gefertigt werden. Auftraggeber ist die slowakische Regierung. Quelle: imago images
Der Autozulieferer ZF in Friedrichshafen am Bodensee stellt seit Anfang März Atemschutzmasken in China her. Dazu habe das Unternehmen extra eine Maschine angeschafft, die täglich rund 90 000 bis 100 000 Stück herstellt, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilt. ZF ist auf die Masken für seine rund 14 000 Mitarbeiter in den etwa 40 Werken in China angewiesen. Das Tragen eines Mundschutzes bei der Arbeit ist dort nämlich seit Ausbruch des Erregers Sars-CoV-2 vorgeschrieben. Ohne einen ausreichenden Vorrat hätte die Produktion eingestellt werden müssen. Mit der produzierten Stückzahl soll es möglich sein, dass die Arbeiter ihre Masken spätestens alle vier Stunden wechseln. Quelle: dpa
Durch die Ausbreitung des Coronavirus werden auch Desinfektionsmittel knapp. Alkoholhersteller wollen deshalb aushelfen: Der Spirituosenhersteller Jägermeister aus Wolfenbüttel etwa stellt dem Klinikum Braunschweig 50 000 Liter Alkohol zu Herstellung des Mittels zur Verfügung, wie die Klinik mitteilt. Quelle: REUTERS
Der Getränkeproduzent Berentzen prüft ebenfalls mögliche Lieferungen. Man denke darüber nach, Hersteller von Desinfektionsmitteln zu unterstützen oder selbst welches herzustellen, teilt die Firma mit. Quelle: dpa
Das Kölner Unternehmen Klosterfrau Healthcare (früher Klosterfrau Melissengeist) will 100 000 Liter Desinfektionsmittel an das Land Nordrhein-Westfalen spenden. Das sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in einer Sondersitzung des Landtags. Schon kommende Woche wolle das Unternehmen 150 000 von insgesamt 500 000 Flaschen Handdesinfektionsmittel bereitstellen. Quelle: imago images
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