McDonalds Deutsche haben weniger Lust auf Burger

McDonalds kämpft mit Kundenschwund. Immer weniger Deutsche haben offenbar Lust auf fettige Pommes und Burger aus Pappschachteln. Die Fastfood-Kette bekommt immer mehr Konkurrenz durch Bäckerei-Discounter.

Wer am meisten Kasse macht
Platz 20: Metro Group (Konzerngastronomie) Quelle: Presse
Roland Kuffler Quelle: dpa Picture-Alliance/Schellneg
Screenshot Marché Quelle: Screenshot
Deutsche Bahn Quelle: Creative Commons-Lizenz
Joey’s Pizza Service Quelle: Presse
Starbucks Quelle: REUTERS
LeBuffet Restaurant & Café Quelle: Presse
Steak Quelle: Fotolia
Vapiano Quelle: dpa
Edeka Quelle: dpa
Aral PetitBistro Quelle: Presse
Ikea Deutschland Quelle: Presse
Café Quelle: Fotolia
Subway Quelle: Creative Commons-Lizenz
Pizza Hut Quelle: REUTERS
Platz 5: NordseeGleiche Platzierung, weniger Umsatz gab es dafür für die Restaurantkette Nordsee aus Bremerhaven. Während sie 2011 noch 301 Millionen Euro Umsatz machte mit 345 Restaurants, waren es im vergangenen Jahr mit 383 Betrieben nur noch 291 Millionen Euro. Quelle: AP
Autobahn Tank & Rast Quelle: Presse
LSG Lufthansa Service Quelle: Presse
Burger King Quelle: dapd
McDonald’s Quelle: AP

McDonald's Durststrecke hält an. Im ersten Quartal gingen nicht nur weniger US-Amerikaner in die Fast-Food-Tempel. Das Unternehmen verspürte nach eigenen Angaben auch eine „anhaltende Schwäche in Deutschland“. Genaue Zahlen für das Geschäft hierzulande nannte McDonald's am Dienstag jedoch nicht.

Die Nummer eins unter den Schnellrestaurant-Anbietern kämpft schon seit einiger Zeit mit einem Kundenschwund. Auf dem wichtigen Heimatmarkt lag dies an einem strengen Winter und einer starken Konkurrenz anderer Fast-Food-Ketten. In Deutschland müssen „Big Mac“ und „Chicken McNuggets“ mit Snacks vom Bäcker mithalten.

Dank Neueröffnungen von Läden und teurerer Bestellungen durch die Kunden konnte McDonalds seinen Umsatz letztlich noch um 1 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar (4,8 Milliarden Euro) steigern. Der Gewinn schrumpfte jedoch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf unterm Strich 1,2 Milliarden Dollar.

Der Konzern will nun vor allem die vier Kernmärkte wieder auf Vordermann bringen, die nach wie vor schwächeln. Dazu zählen neben den USA und Deutschland auch Australien und Japan. Nach den Worten von Konzernchef Don Thompson muss sich McDonald's weiterentwickeln, „um eine relevante und vertrauenswürdige Marke“ zu bleiben.

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Die Fast-Food-Kette versucht, mit neuen Angeboten die Gäste zu locken, etwa mit mehr Frühstücksauswahl oder Salaten. Zugleich stößt McDonald's in neue Märkte vor. So machte im Februar die erste Filiale in Vietnam auf. Bestehende Restaurants sollen modernisiert werden.

McDonald's muss sich immer wieder anhören, durch sein Essen zum Übergewicht bei vielen Menschen beizutragen. Hinzu kommt der Vorwurf, McDonald's und seine selbstständigen Restaurantbetreiber bezahlten ihre Mitarbeiter schlecht. Beschäftigte in drei US-Bundesstaaten hatten die Kette deswegen im März verklagt.

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