Medienberichte Personaltausch an Bahn-Spitze soll Pofalla-Posten sichern

Laut Medienberichten soll jetzt bei der Bahn das Personalkarussell gedreht werden. Felcht soll sich zurückziehen, damit Ronald Pofalla in den Bahnvorstand wechseln kann.

Steinbrück heuert bei der ING-DiBa an
Peer Steinbrück Quelle: dpa
Katherina Reiche Quelle: dpa
Viviane Reding Quelle: dpa
Der Ex-Gesundheitsminister Daniel Bahr ist ab November Generalbevollmächtigter bei Allianz Private Krankenversicherung (APKV). Quelle: dapd
parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Ursula Heinen-Esser (l) Quelle: dpa
Stéphane Beemelmans Quelle: dpa
Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Jan Mücke Quelle: dpa
Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium und der persönliche Beauftragte des Bundeskanzlers zur Vorbereitung des Weltwirtschaftsgipfels, Bernd Pfaffenbach Quelle: dpa/dpaweb
Ex-Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sitzt am 06.03.2008 im Bundestag in Berlin über seinen Unterlagen. Quelle: dpa
Die ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Hildegard Müller Quelle: dpa/dpaweb
Der ehemalige Büroleiter von Willy Brandt, Thomas Mirow Quelle: dpa

Mit einem Personaltausch wollen Union und SPD Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla nach „Focus“-Informationen den Weg in den Vorstand der Deutschen Bahn frei machen. Wie das Magazin unter Berufung auf „Kreise des Aufsichtsrates“ berichtet, soll sich dessen Vorsitzender Utz-Hellmuth Felcht bei der Jahreshauptsammlung am 26. März zurückziehen und Platz für einen SPD-nahen Nachfolger machen. SPD-Wunschkandidat für den neuen Aufsichtsrats-Chefposten ist nach den „Focus“-Informationen der Sozialdemokrat Achim Großmann. Im Gegenzug könnte DB-Vorstandschef Rüdiger Grube den Personalvorschlag Pofalla durchbringen.

Der 66-jährige Großmann war von 1998 bis 2009 Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Er saß am Ende seiner Amtszeit ein Jahr für den Bund im Bahn-Aufsichtsrat. Der CDU-Politiker Pofalla soll im Sommer 2014 zunächst den niedriger dotierten Job des politischen Beauftragten von Georg Brunnhuber übernehmen, dessen Vertrag am 31. März endet, schreibt das Magazin. Darüber könne der Bahn-Vorstand ohne Zustimmung des Aufsichtsrates verfügen. 2016 könnte Pofalla dann für den DB-Vorstand nominiert werden, um dort im März 2017 neben den Bereichen Politik auch die Aufgaben für Compliance, Datenschutz und Recht zu übernehmen.

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Die Bahn wollte die „Focus“-Informationen am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa nicht kommentieren. Am 9. Januar hatte Regierungssprecher Steffen Seibert einen ähnlichen Bericht dementiert. Das Bundesverkehrsministerium teilte seinerzeit auf Nachfrage mit: „Aus unserer Sicht ist Herr Felcht der richtige Aufsichtsratsvorsitzende.“ Anfang Januar wurde der mögliche Wechsel des früheren Kanzleramtschefs Pofalla in den Bahn-Vorstand publik und scharf kritisiert. Die schwarz-rote Koalition will den Zeitabstand bei einem Wechsel ausgeschiedener Bundesminister in die Wirtschaft nun per Gesetz regeln.

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