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PersonalwechselAutovermieter Sixt verkleinert den Vorstand

Nach einem Jahr ist schon wieder Schluss: Daniel Marasch, im Januar 2021 zum Autovermieter Sixt gekommen, hat den Konzern verlassen. Er war im Vorstand zuständig für die Van&Truck-Sparte – die nun untergeordnet wird.Stephan Knieps 21.01.2022 - 06:00 Uhr

Der börsennotierte Autovermieter Sixt stutzt seine Van&Truck-Sparte zurück, der zuständige Manager im Vorstand hat den Konzern verlassen.

Foto: dpa

Der Münchner Autovermieter Sixt (Umsatz: 1,5 Milliarden Euro) baut seinen Vorstand um: Daniel Marasch, erst im Januar 2021 gekommen, hat den SDax-Konzern bereits zum Jahreswechsel wieder verlassen, wie Sixt gegenüber der WirtschaftsWoche bestätigt. Marasch sollte die internationale Expansion der Sparte Van&Truck vorantreiben. Womöglich hat man sich mehr von ihm versprochen.

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Der Produktbereich Van&Truck war erst mit Berufung Maraschs im Januar ein eigenes Sixt-Vorstandsressort geworden. Damals hatte Vertriebschef Konstantin Sixt erklärt, die Vermietung von Vans und Trucks habe sich in den letzten Jahren „zum Hidden Champion in unserem Produktportfolio entwickelt“. Für die Zukunft sehe man hier „großes Umsatzpotenzial – und zwar nicht nur in Deutschland, sondern vor allem auch in unseren internationalen Märkten“. Doch schon knapp zwölf Monate später nimmt Sixt eine Korrektur vor: Die Zuständigkeit für Van&Truck wird im nun vierköpfigen Vorstand in das Aufgabengebiet von COO Nico Gabriel eingegliedert. Man könnte auch sagen: Die Bedeutung der Sparte wird zurecht gestutzt.

Sixt interpretiert den Vorgang auf WirtschaftsWoche-Anfrage anders. Aufsichtsratschef Erich Sixt lässt ausrichten, Marasch habe „wichtige Grundlagen gelegt“ beziehungsweise „maßgeblich an der Weichenstellung dafür mitgewirkt“. Und Daniel Marasch wird zitiert mit den Worten: „Es hat mir sehr große Freude bereitet, vieles im Bereich Van&Truck voranzutreiben“. Ein Insider aber sagt lapidar: „Da kam nicht viel.“ Die Sparte sei vor der Vorstandsbeförderung kaum existent gewesen, die Aufwertung womöglich nur ein „Marketinghype“. Auf erneute Nachfrage bezüglich des genauen Trennungsgrundes schreibt Sixt von „unterschiedlichen Sichtweisen zur Strategie“. Zahlen zur Van&Truck-Sparte veröffentlicht Sixt nicht.

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