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Preiskampf der Airlines Billigflieger erobern die Lüfte

Höher, schneller, billiger: Der Kampf ums günstigste Ticket am Himmel verschärft sich zusehends. Der aktuelle Low-Cost-Monitor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt belegt den Trend zum Discount-Flieger.

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Air-Berlin-Jet darf Island nicht verlassen

Fliegen für Jedermann ist in Deutschland auf dem Vormarsch, der Trend zu immer billigeren Tickets setzt sich fort. Der aktuelle Low-Cost-Monitor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) verdeutlicht den Preiskampf. Während Flugtickets für den Herbst vor zwei Jahren im Durchschnitt noch zwischen 45 und 115 Euro pro Strecke lagen, lag die Preisspanne im Herbst 2016 bei 40 bis 105 Euro.

Die wichtigsten Billigflieger in Deutschland

Im Jahr 2017 liegen die Preise laut der DLR-Auswertung durchschnittlich sogar nur bei 35 bis 97 Euro. "Die anhaltend hohe Dynamik im Markt führt erneut zu fallenden Preisen bei den Günstigfliegern gegenüber dem Vorjahr", erklärt Peter Berster vom DLR-Institut für Flughafenwesen und Luftverkehr in Köln. ""Die ermittelte Preisspanne ist in diesem Herbst auf einen Tiefststand (...) gefallen".

Der Monitor umfasst die Angebote der Airlines Eurowings, Ryanair, Easyjet und Wizz in Deutschland. Die insolvente Airline Air Berlin wurde in der aktuellen Auswertung nicht berücksichtigt. Es bleibe abzuwarten, "wie sich die Übernahme der Air Berlin auf die Preisentwicklung in der kommenden Wintersaison auswirken wird", sagte Berster.

Die besten Airlines der Welt

Dass es immer mehr Billigtickets für Flüge ab Deutschland gibt, zeigen auch folgende Zahlen: Vor einem Jahr wurden laut der DLR-Erhebung wöchentlich 4374 Discount-Flüge angeboten. Im laufenden Jahr sind es mit 4993 Verbindungen bereits rund 15 Prozent mehr. Der Trend lässt sich auch europaweit nachzeichnen, wo dieses Jahr fast 60.000 Billig-Flüge angeboten werden. Im Vorjahr waren es nur 55.000.

Einen rasanten Ausbau treibt der Lufthansa-Billigflieger Eurowings voran: Mit 52 Prozent Marktanteil ist die Airline derzeit der größte Anbieter in Deutschland - und das bereits vor der Air-Berlin-Übernahme. Größter Billig-Anbieter in Europa ist hingegen Ryanair. Der europäische Marktanteil der Iren liegt bei 25 Prozent.

Auch der Streckenausbau bei den Billiganbietern schreitet voran. Günstige Strecken ab Deutschland verzeichneten ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr: Mit 802 Strecken sind es aktuell 14,8 Prozent mehr (700 im Vorjahr). Die beliebtesten Ziele der Billigflieger aus Deutschland sind die südlichen Urlaubsregionen Spanien, Italien und Griechenland.

Europas größte Billigflieger
Platz 10: Jet 2Jet 2 ging aus der 1978 gegründeten Channel Express hervor und nahm im Jahr 2013 ihren Flugbetrieb auf. Sie fliegt vor allem Urlaubsdestinationen am Mittelmeer sowie europäische Hauptstädte an. Der britische Billigflieger mit Sitz in Leeds startete im Juli 1846 Mal, verfügte über 345.414 Sitze und flog 516 Strecken. Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt; Ranking auf Grundlage der Starts im Juli 2017
Transavia Quelle: REUTERS
 Aer Lingus Quelle: AP
Wizz Air Quelle: AP
Norwegian Air Shuttle Quelle: REUTERS
Flybe Quelle: REUTERS
Eurowings/Germanwings Quelle: dpa
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