Quartalszahlen Gewinnplus für die Deutsche Post

Zuwächse im florierenden Expressgeschäft haben der Deutschen Post im dritten Quartal steigende Umsätze und ein deutliches Gewinnplus beschert. Der Konzern schnitt beim Gewinn aber etwas schlechter ab als vom Markt erwartet.

Neue Zusteller sollen mit geringeren Löhnen bezahlt werden - die Gewerkschaft Verdi will das nicht hinnehmen Quelle: dpa

Postchef Frank Appel legt heute die Geschäftszahlen für das dritte Quartal vor. Nachdem der weltgrößte Logistik- und Postkonzern - getragen unter anderem von einem florierenden Expressgeschäft und dem starken Onlinehandel - schon im ersten Halbjahr teils kräftige Zuwächse verzeichnet hatte, rechnen Experten auch für den Zeitraum von Juli bis Ende September mit guten Ergebnissen.

Der Bonner Konzern verzeichnete im dritten Quartal bei einem Umsatz von 14 (Vorjahr: 13,45) Milliarden Euro einen operativen Gewinn (Ebit) von 677 (646) Millionen Euro. Der Überschuss nach Anteilen Dritter kletterte auf 468 (399) Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt für das Quartal mit einem Umsatz von 13,79 Milliarden Euro, einem Ebit von 691 Millionen Euro und einem Gewinn nach Anteilen Dritter von 479 Millionen Euro gerechnet. Wie das Unternehmen am Jahresende dasteht, wird aber auch davon abhängen, wie das Weihnachtsgeschäft läuft. Erwartet wird ein operativer Gewinn in Höhe von 2,9 bis 3,1 Milliarden Euro.

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Seit einigen Jahren profitiert der Konzern stark vom boomenden Versandhandel über das Internet, der Schwächen in anderen Bereichen wie dem Frachtgeschäft ausgleicht. Bei der Vorlage der Geschäftszahlen in Frankfurt dürfte sich Appel außerdem zu den Perspektiven des Unternehmens im Fernbus-Geschäft äußern. Am Montag war bekanntgeworden, dass der ADAC aus dem gemeinsam betriebenen Postbus aussteigt. Auf dem Markt tobt derzeit ein harter Preiskampf, der Anbieter bereits zur Aufgabe zwang oder in die Insolvenz trieb.

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