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Rechtsstreit Machtgerangel im Rhön-Klinikum

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Beschäftigungsprogramm für Kanzleien

Der wird ein Beschäftigungsprogramm für Kanzleien. Broermann hat das Frankfurter Büro von Clifford Chance engagiert; Braun lässt sich von der Bonner Kanzlei Flick Gocke Schaumburg vertreten. Rhön beschäftigt sowohl die internationale Sozietät Latham & Watkins als auch das Münchner Rechtsanwaltsbüro Seufert. Gründer Münch wiederum lässt sich zusätzlich noch von Bub, Gauweiler & Partner, ebenfalls aus München, vertreten.

Die Kanzlei, in der der CSU-Politiker Peter Gauweiler als Partner amtiert, gilt als besonders gewieft. Die mit 15 Anwälten eher mittelständische Sozietät sorgt als Vertreter von Leo Kirch in der mehr als zehn Jahre dauernden Auseinandersetzung mit der Deutschen Bank für Furore. Bub Gauweiler erstritt zuletzt für die Kirch-Erben einen Sieg vor dem Münchner Oberlandesgericht – gegen die Anwälte der Großkanzlei Hengeler Mueller, die das Geldinstitut vertraten.

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Was Münch besonders gefallen dürfte: Bub Gauweiler profiliert sich zunehmend als Spezialist bei der Suche nach Formfehlern bei Hauptversammlungen. Auf die Deutsche Bank lässt die Kanzlei jährlich eine Vielzahl von Anfechtungsklagen los. Teilweise erfolgreich: Im April erzwang Bub Gauweiler ein außerordentliches Aktionärstreffen des Instituts.

Finesse und Ausdauer der Anwälte haben auch andere Unternehmen beeindruckt. So setzte der Düsseldorfer Handelsriese Metro im Streit mit Media-Markt-Gründer Erich Kellerhals ebenfalls auf die bayrischen Advokaten.

Der drohende Rechtsstreit zwischen Rhön und Braun könnte in rund 18 Monaten vor dem Bundesgerichtshof landen, sagen beteiligte Juristen.

Ob die Übernahme durch Fresenius dann noch zustande kommt? Heinz Lohmann, Hamburger Professor, Unternehmensberater und langjähriger Kenner der deutschen Gesundheitswirtschaft, glaubt trotz der juristischen Auseinandersetzung, dass Münchs Traum noch wahr wird: „Sein geplanter Aufbau eines bundesweiten Kliniknetzwerkes, mit dem die Krankenkassen kooperieren, ist richtig. Mit einzelnen Zukäufen können nämlich weder Fresenius noch Rhön-Klinikum ein solches Netzwerk schaffen.“

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