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Reederei Rickmers „Wir fürchten nichts“

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Umdisponierung statt Kürzung

Die Schifffahrtskrise scheint noch nicht überwunden. Sie dagegen investieren in neue Schiffe, modernisieren Ihre Flotte. Ist das Zeichen, dass es wieder nach oben geht?

Wir sind in diesem Schifffahrtszyklus wirklich unten im Tal angelangt. Ich denke, es geht für die Containerschifffahrt bergauf. Wir haben  das Tal der Tränen durchfahren. Und das Gleiche gilt für die Projektschifffahrt, die Rickmers-Linie, die auch ganz klar die Talsohle hinter sich gelassen hat.

 Sie sagen, Sie wollen wachsen, aber in Ihrem Geschäftsbereich Maritime Service, der Dienstleistungssparte, haben Sie 700 Leute entlassen.

Wir reden hier von seefahrendem Personal.  Die Zahl der Seeleute reduziert sich  einerseits durch den Abbau unserer KG-Flotte. Hatten wir 2012 noch 49 KG-Schiffe im Management, sind es heute nur noch 14 Schiffe. Andererseits sind es durch die Auslagerung der Bemannung an einen externen Crewing-Dienstleister weniger geworden.  Insgesamt hat sich die Zahl der auf unseren Schiffen fahrenden Seeleute nicht reduziert, weil wir im Gegenzug zum Abbau der KG-Flotte neue Schiffe ins Management bekommen haben.

 

In Arbeit
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Die Rickmers-Linie für den Transport von Schwergut hat zwar gerade den Turnaround geschafft, ist aber doch mit einem EBITDA von 1,6 Millionen Euro nicht gerade Ihre stärkste Sparte.

Bei der Rickmers-Linie hat es große Veränderungen gegeben. Das gesamte Management wurde 2014 ausgetauscht.  Wir haben erstklassige neue Kollegen gewinnen können. Das ist notwendig, um den Prozess, den wir durchfahren haben überhaupt zu schaffen. Und das stimmt mich ehrlich gesagt auch für Rickmers Linie optimistisch.

 Herr Rickmers, vielen Dank für das Gespräch.

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