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Reisekonzern Tui steigert Gewinn trotz Türkei-Krise und Brexit

Für die Reisebranche war es ein unruhiges Jahr: Unter anderem die Türkei-Krise und der Brexit haben Urlauber verunsichert. Tui, Europas größter Reisekonzern, hat trotzdem mehr Gewinn eingefahren.

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Der Reisekonzern beschert die Aktionäre mit einer höheren Dividende. Quelle: dpa

Frankfurt Europas größter Reisekonzern Tui fährt trotz der Türkeikrise und des Brexit-Votums mehr Gewinn ein. Im Geschäftsjahr 2015/16 (bis Ende September) sei das operative Ergebnis zu konstanten Wechselkursen um 14,5 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Traditionskonzern aus Hannover hatte die Gewinnprognose vor zwei Monaten wegen der plötzlich wiedererwachten Reiselust der Briten hochgesetzt und mit einem Gewinnanstieg von zwölf bis 13 Prozent gerechnet. Der Umsatz stieg um 1,4 Prozent auf 17,76 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen an dem Erfolg mit einer höheren Dividende von 63 Cent je Aktie beteiligt werden. Im abgelaufenen Jahr waren es 56 Cent.

Für das neue Geschäftsjahr plant der Vorstand des Thomas-Cook-Rivalen, das operative Ergebnis um mindestens zehn Prozent zu steigern. Tui fusionierte vor zwei Jahren mit dem britischen Ableger Tui Travel. Die Aktie wird seitdem in London gehandelt.

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