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Reisen Tourismus zieht im Oktober an – Mehr Inlandsgäste als vor Corona

Die Zahl der Übernachtungen ist vor allem in den Herbstferien gestiegen. Doch die vierte Corona-Welle könnte die Erholung der Branche rasch beenden.

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„Es gibt also nach wie vor einen starken Trend zum Urlaub im eigenen Land“, so das Statistikamt. Quelle: obs

Die Herbstferien haben Hotel, Pensionen und Gasthöfen im Oktober gut gefüllte Häuser beschert. 43,3 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste in den Beherbergungsbetrieben bedeuten einen Anstieg von 30,3 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

Allerdings lagen die Übernachtungszahlen insgesamt immer noch um 5,1 Prozent unter dem Niveau vom Oktober 2019, als die Coronakrise noch nicht ausgebrochen war.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg um 24,2 Prozent auf 38,6 Millionen. Sie lag damit sogar um 1,8 Prozent höher als im Oktober 2019. „Es gibt also nach wie vor einen starken Trend zum Urlaub im eigenen Land“, so das Statistikamt. Allerdings drohen wegen der vierten Corona-Welle und mit dem Auftauchen der Variante Omikron neue Rückschläge.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich im Oktober um 118,9 Prozent auf 4,7 Millionen. Sie blieb allerdings mit 38,8 Prozent noch immer klar unter dem Vorkrisenniveau.

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    Knapp 60 Prozent der Übernachtungen entfielen im Oktober auf Hotels, Gasthöfe und Pensionen. Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten machten nahezu 23 Prozent der Übernachtungen aus, gefolgt von den sonstigen tourismusrelevanten Unterkünften mit elf Prozent und den Campingplätzen mit sechs Prozent. Im Vergleich zum Oktober des Vorkrisenjahres 2019 nahmen die Übernachtungen auf Campingplätzen um 28 Prozent zu, die in Ferienunterkünften um acht Prozent.

    Im Gegensatz dazu sanken die Übernachtungszahlen in Hotels, Gasthöfen und Pensionen um elf Prozent. „Hier lässt sich eine coronabedingte Verschiebung vermuten, da auf Campingplätzen und in Ferienunterkünften eine kontaktarme Unterbringung leichter realisierbar ist als in anderen Unterkünften“, erklärten die Statistiker diesen Trend.

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