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Reiseveranstalter Alltours-Chef warnt vor Touristen-Steuer auf Mallorca

Die Touristen-Steuer auf Mallorca hat für einen Rückgang der Buchungen gesorgt. Bei der Türkei stiegen die Buchungen für Alltours um 50 Prozent.

Alltours hat bei den Gästezahlen ein Plus von insgesamt vier Prozent auf 1,726 Millionen Urlauber verbuchen können. Quelle: AP

DüsseldorfAlltours-Chef Willi Verhuven hat die Touristensteuer auf Mallorca und kräftige Preiserhöhungen vieler Hoteliers auf den Balearen und Kanaren für einen deutlichen Rückgang der Gästezahlen in Spanien verantwortlich gemacht. So sei die Gästezahl des Unternehmens in Spanien im Ende Oktober endenden Geschäftsjahr 2017/18 um 65.000 auf 875.000 Urlauber zurückgegangen, teilte Alltours am Dienstag mit.

Teilweise seien die Preise um 10 bis 20 Prozent angehoben worden, sagte eine Sprecherin. Hinzu seien Flugengpässe durch die Insolvenz von Air Berlin und der Niki Luftfahrt GmbH gekommen, hieß es in der Mitteilung.

Mit einem Gästezuwachs um 50 Prozent habe die Türkei dagegen besonders deutlich zulegen können, so dass das Land hinter Spanien und Griechenland mittlerweile das drittgrößte Reiseziel bei Alltours sei. Vor dem Hintergrund von Zuwächsen auch in Griechenland, Bulgarien und in Nordafrika habe Alltours bei den Gästezahlen ein Plus von insgesamt vier Prozent auf 1,726 Millionen Urlauber verbuchen können. Nach einem Umsatzzuwachs um sechs Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro im zu Ende gehenden Jahr rechnet Alltours im kommenden Geschäftsjahr mit einem leicht schwächeren Wachstum.

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